| Duathlon: Der Beste Duathlon meines Lebens (HK) |
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DUATHLON: Lukas Wilms rennt in Luxemburg unter die Top 20
Luxemburg/Borgholzhausen (cwk). Die Freude war riesig; denn noch nie hatte Lukas Wilms (LC Solbad Ravensberg) einen hochkarätig besetzten Duathlon so erfolgreich abgeschlossen: Beim erstmals in Bastendorf ausgetragenen »Powerman Luxemburg« reihte sich der 25-Jährige als Neunzehnter unter den Top 20 ein. „Ein geniales Rennen, das beste Powerman-Ergebnis meines Lebens“, jubelte er nach 10 km Laufen, 60 km Radfahren und noch einmal 10 Lauf-Kilometern. Der Grundstein wurde im ersten Lauf gelegt, als Radspezialist Wilms seinen Vereinskollegen Jörn Strothmann ausgangs der ersten 5-km-Runde überholte. Ein Zwischenerfolg, der eine ungeahnte Motivation freisetzte: Im 114-köpfigen Feld wechselte Wilms überraschend an 28. Stelle – nur 1:50 Minuten nach seinem deutschen Konkurrenten Sebastian Retzlaff. „Ich hatte völlig platte Beine“, berichtet er, „aber nie zuvor war mir ein so guter erster Lauf gelungen.“ Die Vorbelastung wirkte dann freilich nach in den drei anspruchsvollen Radrunden (einem 7 bis 8 km langen Anstieg folgte ein leicht abfallender Highspeed-Abschnitt, der permanentes Tempo um 50 km/h zuließ). Im abwechslungsreichen internen Duell mit Wim Lievens, dem er am Ende noch 1:40 Minuten abnahm, kam er zwar ohne Einbruch über die Runden, erreichte als 15. mit 1:47:07 Std. aber nicht ganz das erhoffte Split-Ergebnis in seiner Paradedisziplin. „Der zweite Lauf war dann völlig hart und die letzten zwei Kilometer lief ich am Limit, musste die brennenden Oberschenkel ignorieren.“ Neue Motivation weckte der Zuruf des als Betreuer mitgereisten Kurt Pohlmann (Antje Strothmanns Vater), er liege um Platz 20. Und dann wurde es nach insgesamt 3:15:28 Std. sogar der 19. Rang in diesem von Weltmeister Joerie Vansteelant (Belgien) angeführten Elitefeld. Hinter renommierten Athleten wie Marc Pschebizin (5.) und Sebastian Retzlaff (7.) zählte Lukas Wilms zu den besten deutschen Startern. Unter Wert blieb diesmal Jörn Strothmann (3:54:34/89.), der noch unter seiner ISG-Blockade litt, auch unter dem Kräfteverschleiß beim Hermannslauf. In Bastendorf »finishte« er zwar, hatte aber rechtzeitig den Gang rausgenommen, um sich für die Langdistanz-DM am übernächsten Wochenende in Falkenstein zu schonen. Dort hofft Lukas Wilms an sein überzeugendes Powerman-Rennen anknüpfen zu können. Optimistisch stimmt ihn auch diese Erkenntnis: „Beim Wechsel konnte ich gut mithalten, mein zweiter war sogar gleich schnell wie der von Vansteelant.“ |
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