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Duathlon Grevenmacher/Luxenburg - Bericht HK vom 05.09.2007 Drucken

Top-Ten-Platz für Lukas Wilms

DUATHLON: Solbader Achtungserfolge in Luxemburg

 


     Grevenmacher/Borgholzhausen (cwk). Ende gut, alles gut: Lukas Wilms vom LC Solbad Ravensberg empfand den »Muselduathlon« (10/100/12 km) im luxemburgischen Grevenmacher zeitweise als Qual. Dafür, dass er allen Aufgabe-Versuchungen widerstand und sich durchkämpfte, wurde er letztlich belohnt - mit einem unerwarteten Top-Ten-Platz im internationalen Elitefeld.

 

     Im kurzen und weniger stark besetzten »Promo-Duathlon« (3/25/3 km) gelang auch Jörn Strothmann ein Achtungserfolg, als er hinter dem Luxemburger Carlo Pletschette Zweiter vor 45 Konkurrenten wurde. Nach seinem Langdistanz-Start in Zofingen hatte der Solbader die Alternativdistanz gewählt, um zwei Wochen vor der DM in Falkenberg seine Kräfte nicht zu verschleißen.

     Mit 9:13 Min. für die ersten drei Kilometer lief er gewohnt schnell an und wechselte zwölf Sekunden vor dem späteren Sieger, der ihn auf der Radstrecke überholte. Nach einem nicht optimalen zweiten Wechsel kam Strothmann nicht mehr an den führenden Lokalmatador (Gesamtzeit 59:03 Min.) heran, hielt in 59:36 Min. aber den drittplatzierten Deutschen Frederik Nagel (61:42), dessen Stärke das Radfahren ist, sicher in Schach.

     Im Hauptwettbewerb konnte sich Lukas Wilms gegenüber dem Vorjahr um nicht weniger als zehn Plätze und zeitlich um rund 12 Minuten verbessern; allerdings waren die Laufrunden diesmal auch etwas kürzer. „Schon während des ersten Laufs hatte ich dicke Beine", berichtet er, „nichts deutete auf einen guten Wettkampf hin." Für den 10-km-Auftakt benötigte er 38:09 Min. und erlebte dann auch das Radfahren als „eine einzige Quälerei".

     Gedanken ans Aufgeben kamen vor allem deshalb hoch, weil er allein gegen den Wind kämpfen musste, während die Konkurrenz vor und hinter ihm jeweils von einer Gruppe profitierte. Immerhin fuhr Wilms dann doch als Neunter in 2:44:16 Std. für die 100 km eine einstellige Split-Platzierung heraus und bestätigte einmal mehr seine Radfahrqualitäten.

     „Im zweiten Lauf fühlte ich mich dann ziemlich lahm, konnte mich in der letzten 3-km-Runde aber noch mal aufraffen", beschreibt er sein Finale. Motivierend wirkte die ihm zugerufene Nachricht, dass einige besser platzierte Athleten eine 3-minütige Zeitstrafe für Drafting bekommen hatten. So reichte es zum bemerkenswerten 10. Rang, von den deutschen Startern lagen nur zwei vor ihm. Ganz vorn sorgten Nico Huyberechts (3:48:53 Std.), der souverän seinen dritten Sieg in Folge feierte, und Wim Lievens (4:00:07) für ein belgisches Double.

 
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