| DUATHLON: LC-Quartett mischt bei der DM erfolgreich mit |
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Mannschaftstitel und viel Edelmetall Haller Kreisblatt v. 19.06.2009 Falkenstein/Borgholzhausen (cwk). »Powerman Germany« und Langdistanz-DM: Der Duathlon 2009 im vogtländischen Falkenstein überraschte mit neuem Niveau und hob sich von den bisherigen Auflagen ab. Das vierköpfige Team des LC Solbad Ravensberg war zwar nicht mit allen Teil-Ergebnissen zufrieden, unter dem Strich aber doch sehr erfolgreich: Erstmals ging der Mannschaftstitel nach Borgholzhausen und in den Klassenwertungen sprangen zweimal Gold und einmal Bronze heraus. Die leicht veränderten Laufstrecken führten über 16 und 8 km, der Radkurs (bis zu 16-prozentiger Anstieg zu einer welligen Hochebene, die über eine lange, schnelle Abfahrt verlassen wurde) war von 60 auf 64 km verlängert worden. Somit sind die früheren Zeiten auch nicht mehr vergleichbar. Dirk Strothmann (3:21:38 Std.) belegte als Siebter des vom Südafrikaner Jason Spong (3:15:13) gewonnenen, 135 Finisher zählenden Powermann-Rennens und als DM-Fünfter erneut Spitzenränge, hätte in besserer Lauf-Form aber noch mehr erreichen können. „Insgesamt habe ich läuferisch rund vier Minuten gegenüber meinem Niveau vor vier Wochen in Holland eingebüßt“, bedauerte der 39-Jährige. Am Ende des Radfahrens war er überrascht, plötzlich bis auf wenige Sekunden am späteren DM-Dritten Daniel Wienbreier dran zu sein; im zweiten Lauf verlor er dann aber wieder an Boden. Lukas Wilms (25), der weitaus jüngste Athlet im LC-Team, kam läuferisch erneut gut durch, grübelte aber darüber, weshalb er seine Radstärke derzeit nicht wie gewohnt einsetzen kann. Immerhin, Wilms erzielte die neuntbeste (Dirk Strothmann übrigens die drittbeste) Radzeit im Feld und freute sich am Ende über den 14. Gesamtrang, mit dem er sein bislang bestes Powerman-Ergebnis (19. in Luxemburg) noch toppen konnte. In der DM wurde er Elfter und holte als M25-Klassendritter sogar eine Medaille – die bronzene. Jörn Strothmann (3:38:26 Std.) hatte am Vorabend in Frankfurt noch die Hochzeit seines früheren Teamkollegen Tim Gollisch (Marathon-Bestzeit 2:28:26 Std./1993) mitgefeiert und kämpfte sich mit Schlafdefizit durch. Er wurde 23. im Powerman und 18. in der DM (dazu Vierter bei den M35-Senioren). Der Einsatz hat sich gelohnt: Die Strothmann-Brüder und Lukas Wilms (Gesamtzeit 10:32:57 Std.) wurden endlich Deutscher Mannschaftsmeister, nachdem sie 2008 als »Vize« noch dem sächsischen OSSV Kamenz den Titel überlassen mussten. Jetzt verdrängten sie den TSV Cottbus, der immerhin vom DM-Zweiten Zoltan Senczyszyn (3:17:21 Std.) angeführt wurde, klar auf den 2. Platz. Erfolgreich wie lange nicht mehr schnitt auch Antje Strothmann (4:02:55 Std.) ab: Powerman-Siebte und DM-Vierte, dazu ganz souverän – mit mehr als elf Minuten Vorsprung vor der Dortmunderin Uta Doyscher – Deutsche Seniorenmeisterin in der W40. Das Ehepaar Strothmann sorgte also für ein Double mit Seltenheitswert; denn in der M40 setzte sich Dirk mit über sechs Minuten Differenz zum Regensburger Steffen Sachs durch. „Dank eines vorsichtigen Beginns habe ich mir die Läufe gut eingeteilt und konnte, anders als die Konkurrenz, im zweiten sogar noch zulegen“, berichtete Antje Strothmann, die Falkenstein als ihren deutschen Lieblingsduathlon bezeichnet und sich freut, dass die DM auch in den nächsten drei Jahren hier stattfindet. |
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