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HK vom 11.02.08: Herzebrocker Cross fest in Altkreis-Hand Drucken

DUATHLON: Lewanzik gewinnt »Revanche« gegen Jörn Strothmann

 


     Herzebrock/Altkreis Halle (cwk). Zwei Trümpfe aus dem Alkreis stachen bei der  12. Auflage des Herzebrocker Cross-Duathlons, die nach einjähriger Unterbrechung die Tradition fortführte. Das Duell zwischen dem Steinhagener Heiko Lewanzik und Jörn Strothmann vom LC Solbad Ravensberg brachte eine klare Entscheidung: Lewanzik siegte mit 39 Sekunden Vorsprung und rehabilitierte sich damit für sein Pech im Februar 2006.

 

     Damals hatte er im ersten Lauf seine Favoritenrolle bestätigt, war dann aber durch einen ärgerlichen technischen Defekt (herausspringende Kette) zurückgeworfen worden und schließlich als Dritter hinter Jörn Strothmann, der seinen dritten Sieg in Folge feierte, und dem Bielefelder Marcelo Ruiz ins Ziel gekommen. Diesmal standen Distanzen von 4 km (Lauf 1), 16 km (Rad) und noch einmal 4 km (Lauf 2) auf dem Programm, 80 Aktive stellten sich der Herausforderung.

     Wegen seiner rutschigen Oberfläche hatte man den Rodelberg, die einzige Erhebung des Rundkurses, entschärft. „Für mich war das eher ein Nachteil“, bedauerte Jörn Strothmann, der in den vergangenen Jahren gerade dieses Steilstück zu seinen Gunsten genutzt hatte. Jetzt schien nach dem ersten Lauf, in dem sich Lewanzik ein wenig zurückhielt, noch alles offen – die beiden Kontrahenten stiegen fast gleichzeitig aufs Mountainbike.

     Dann drückte Heiko Lewanzik, der als Triathlet bekanntlich für das Bundesligateam des TSV Obergünzburg startet und hier vor seiner dritten Saison steht, mächtig aufs Tempo: In der ersten von vier Radrunden holte er bereits 30 Sekunden heraus. Aufgrund seines großen Vorsprungs konnte er es sich sogar leisten, einem überrundeten Teilnehmer zu helfen, der einen Krampf erlitten hatte. „In Runde 4 ließen die Kräfte aber nach, der Boden war einfach zu tief“, erklärte der 26-jährige Sportstudent.

     Während seine Verfolger Jörn Strothmann und Cornelius Borgelt durch die aufgeweichten Passagen schoben, blieb Lewanzik auf dem Rad. Nach dem zweiten Lauf erreichte er das Ziel am Waldstadion mit jubelnd emporgereckten Armen.

     Aber auch Jörn Strothmann mischte als ungefährdeter Gesamtzweiter und schnellster Jungsenior der Klassen M30/35 erneut ganz vorn mit, sein elf Jahre jüngerer LC-Vereinskollege Lukas Wilms platzierte sich in der Hauptklassenwertung gleich hinter Heiko Lewanzik. Der LC Solbad kam zu zwei weiteren Altersklassensiegen durch Michael Raabe (M40/45) und Udo Lange (M60). In der M50/55 setzte sich der als Leichtathlet für das Wertheraner Seniorenteam startende Verler Triathlet Gerhard Schlüter klar vor Georg Lewanzik (Steinhagen), dem Vater des Gesamtsiegers, durch.

 
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