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Haller Kreisblatt v. 20.02.2008
CROSS-DUATHLON: Achtungserfolg für den Solbader
Trier/Borgholzhausen (cwk).
Lukas Wilms vom LC Solbad Ravensberg kehrte
mit einem Erfolgserlebnis aus Trier zu rück: Bei der von Kaiserwetter
überstrahlten Premiere des »BMW Cloppenburg X-Duathlon«, eines
Crosswettbewerbs über ca. 5/25/5 km, hatte er er unter 70 zum Teil
namhaften Konkurrenten den 5. Rang erreicht. Integriert waren die
»ADH-Open« als Vorstufe einer künftigen Deutsche
Hochschulmeisterschaft. Hier belegte der 23-Jährige den Bronzerang für
die Uni Bielefeld.
Auf der nur leicht profilierten, aber durch eine steile Naturtreppe
ausgangs jeder Runde erschwerten Laufstrecke gelang Wilms eine
überraschend gute Ausgangsposition: „Für meine Verhältnisse lief es
sich locker weg, ich wechselte als Zwölfter.“ Für die vier
6-km-Radrunden (je ein Drittel bergauf, rasant bergab und wellig) hatte
er anstelle des Mountainbikes das Crossrad gewählt – in der Hoffnung,
beim Anstieg davon zu profitieren.
„Die erste Runde war meine schwächste“, berichtet er, „dann konnte
ich gut Tritt fassen und mich auf Rang 5 vorarbeiten.“ Mit exakt 60
Minuten fuhr er sogar schneller als Lokalmatador Marc Pschebizin
(60:49), der erst vor rund einem Monat in Neuseeland den
Ironman-Triathlon »Challenge Wanaka« mit neuem Streckenrekord gewonnen
hatte.
Lukas Wilms überholte im zweiten Lauf Oliver Frei vom Storck-Team
(am Ende Sechster in 1:33:59 Std.) und lag vorübergehend an vierter
Position. Die verlor er Mitte der letzten Runde an den Freiburger
Benedikt Hoffmann, verteidigte aber den 5. Platz bis ins Ziel. Sieger
wurde Benjamin Rossmann (Montabaur), ein starker Triathlet, der bei der
Ironman-EM 2007 immerhin den 15. Rang erkämpft hatte. Er hatte knapp
eine halbe Minute Vorsprung vor dem Cross-Spezialisten Felix Schumann
(German-Cross-Team).
Die Zeiten des Spitzenquintetts: 1. Rossmann 1:28:36 Std., 2.
Schumann 1:29:03, 3. Pschebizin 1:32:04, 4. Hoffmann 1:32:30, 5. Wilms
1:33:20. Die ADH-Open-Wertung gewann Schumann vor Hoffmann und Wilms.
Letzterer war so angetan „von der Erste-Sahne-Strecke, vom Orga-Team
und den begeisterten Zuschauern an mehreren Streckenabschnitten“, dass
er sich die zweite Auflage im nächsten Jahr schon fest im
Terminkalender vorgemerkt hat.
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