| Triathlon: Solbader beim Ironman Frankfurt |
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(cwk). „Ich bin rundum zufrieden”, kommentierte Tim Esselmann, weitaus schnellster Solbader in Frankfurt, seine Leistungssteigerung auf 9:41:06 Stunden, mit denen er seine 2011 in Roth erzielte Bestzeit (9:45:52) um knapp fünf Minuten unterbot. Ein optimaler Auftakt war das 3,8-km-Schwimmen in 58:27 Minuten: „Ich bin vorher ja noch nie unter einer Stunde geblieben.“ Beim Radfahren über 180,2 km, das er in 4:58:52 Std. absolvierte, wäre vielleicht etwas mehr drin gewesen, hätte nicht nach anfänglichem Regen der Wind so sehr gestört. Mit einer respektablen Marathonzeit (3:37:54 Std.) – auch sie bei viel Wind herausgelaufen – schloss der Versmolder seinen fünften Langdistanz-Triathlon seit 2010 ab. In der Jungseniorenklasse M30 belegte er den 37., im »Overall« den 155. Rang. Die drei weiteren Teilnehmer vom LC, unter ihnen die Debütanten Tobias Limberg und Hubert Kaiser, folgten jenseits des Zehn-Stunden-Limits und erwartungsgemäß mit großen Abständen: 874. Holger Steuer (216.M40) 10:57:05, 1196. Limberg (239.M30) 11:32:41, 1810. Hubert Kaiser (279.M45) 12:45:38. Steuer begann mit 61:53 Min. beim Schwimmen und mit 5:01:36 Std. auf dem Rad, musste dann aber beim Marathonlauf (4:48:21 Std.) dem langen Trainingsausfall Tribut zollen: Die Folgen einer Fuß-OP im vergangenen Jahr hatten ihn bis Ende April zum Lauf-Verzicht gezwungen. Tobias Limberg beendete das Schwimmen als schnellster Solbader mit 56:49 Min. verheißungsvoll; doch auf den ungewohnt langen Rad- und Laufdistanzen (seine Zeiten: 5:32:31 bzw. 4:54:13 Std.) waren Rückschläge unvermeidbar. Beim »Wind-Marathon“ kam der zweite Ironman-Neuling Hubert Kaiser ebenfalls auf eine 4:54-er Zeit.
(Bericht von Claus-Werner Kreft aus dem Haller-Kreisblatt vom 10. Juli 2012) |
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