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TRIATHLON: Steuer, Esselmann und Döpke »finishen« in Frankfurt Drucken
Drei Ironman-Zeiten, die mit 10 beginnen (HK v. 07.07.2010)
Frankfurt/Borgholzhausen (cwk). Drei Finisher beim Frankfurter Ironman – für die Triathlonabteilung des LC Solbad Ravensberg eine bemerkenswerte Bilanz, zumal das Vereinstrio Zeiten zwischen zehn und elf Stunden erzielte und sich im riesigen Männerfeld (2110 Starter, 1898 Finisher) achtbar platzierte: 272. Holger Steuer 10:18:37 Std., 353. Tim Esselmann 10:29:26, 591. Reiner Döpke 10:58:11.

    In der Main-Metropole war Steuer schon vor zwölf Monaten für den LC angetreten. Damals absolvierte er die Hawaii-Distanzen (3,8 km Schwimmen – 180 km Rad – 42,195 km Marathonlauf) in 10:52:16 Std., verbesserte sich jetzt also um fast 34 Minuten. Beim Schwimmen hätte er sich wie im Vorjahr (60:38 Min.) gern dem Stundenlimit genähert; doch Sonntag sprangen nur 69:29 Min. heraus. Dieser Split und die leicht veränderte Radstrecke verhinderten vermutlich ein »Sub10«-Ergebnis.
    Beim Radfahren (5:07:54 Std.) konnte sich der M40-Senior dennoch gegenüber 2009 steigern und legte dann vor allem läuferisch zu, als er mit 3:54:47 die vier Stunden in diesem Hitzemarathon deutlich unterbot. Belohnt wurde er am Ende mit dem 60. Rang in seiner Altersklasse – ein Sprung um zwanzig Plätze im Vergleich zum Vorjahr.
    Tim Esselmann, der IronmanDebütant im Solbader Trio, durfte ebenfalls hochzufrieden sein, auch wenn er sich einen besseren Einstieg als die 71:26 Min. im Schwimmen gewünscht hätte. Beim Radfahren war er mit 5:06:55 Std. schneller als seine beiden Vereinskollegen und im Marathon kämpfte er sich mit 4:03:02 dicht an die vier Stunden heran. Das sicherte ihm noch eine Gesamtzeit unter zehneinhalb Stunden, ein wirklich gelungener Einstand für den in der M30 an 78. Stelle platzierten Jungsenior.
    Die Erwartung einer neuen persönlichen Bestzeit erfüllte sich für Reiner Döpke, der erstmals unter elf Stunden blieb und sein 2009 in Klagenfurt erzieltes Ergebnis (11:34:42) in den Schatten stellte; in der Klasse M45 (335 Finisher) sicherte er sich den 82. Rang. Seine Split-Zeiten: Schwimmen 1:23:13 Std., Rad 5:27:53, Lauf 3:59:40. „Endlich bin ich den Marathon mal durchgelaufen“, freute er sich, „ein verändertes Ernährungskonzept und eine verhaltene 2. Radrunde haben das ermöglicht.“

 
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