| Dreimal Gold, viermal Silber für den LC |
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aus dem Haller Kreisblatt SPEEDSKATING: NRW-Titelkämpfe im Einzelzeitfahren Gummersbach/Borgholzhausen (cwk). An der Aggertalsperre im Oberbergischen Land bei Gummersbach kämpften Nordrhein-Westfalens beste Speedskater um Punkte im WSC-Cup und auch wieder um NRW-Landestitel, die hier erstmals im Einzelzeitfahren (Länge 9,2 km) vergeben wurden. Das zweite Erfolgserlebnis innerhalb einer Woche konnten Karolina Kierzkowski und Patrick Naerger genießen: Beide gewannen erneut Gold und damit zwei von insgesamt sieben Medaillen, die den LC Solbad Ravensberg einmal mehr zum erfolgreichsten Verein machten. A-Junior Patrick Naerger, in seiner Altersklasse bislang noch nicht bezwungen, distanzierte mit 17:39,66 Min. seinen »Vize« Luca Fadda aus Münster (19:36,86) um fast zwei Minuten. Weil er beim Sprinttraining in der Schule überdehnt hatte, vermied er jedes Risiko und ging als Gesamt-Fünfzehnter nicht voll aus sich heraus. Mitfavorit Markus Pape (16:34,79) war im ersten Block gestartet und musste dann mit ansehen, wie seine vorläufige Bestzeit von Andreas Beulertz (15:46,08!) und dessen für Lübeck startenden Bruder Markus geradezu pulverisiert wurde. In der NRW-Wertung reichte es für Pape aber zum Vizetitel. Zweitschnellster Solbader war Jungsenior Florian Hanß (17:24,37 Min./12.), der in der M30 den 4. Rang belegte. In den älteren Seniorenklassen sammelte der LC dreimal Edelmetall: Die ebenso vielseitige wie unverwüstliche Marianne Niemann (20:53:54) ließ sich nur sechs Tage nach dem »Hermann« das W55-Gold nicht nehmen; Silber holten die Gesamtneunte Elke Vogt (19:46,25) in der W40 und Oldie Baldur Schlingemann (20:20,12), der in der M60 nur den sechs Jahre jüngeren Christian Strübe vor sich hatte. Karolina Kierzkowski (18:53,26 Min.) musste sich erneut mit der starken Jungseniorin Mayke Exterkate messen, die auch diesmal nichts anbrennen ließ und mit knapp neun Sekunden Vorsprung den Gesamtsieg feierte, während die Solbaderin als Hauptklassenmeisterin geehrt wurde. Hinter ihr rollte Christina Musielak wieder in ihrer »Comeback-Erfolgsspur«: In 19:04,47 Min. wurde sie Gesamtdritte im 47-köpfigen Frauenfeld und zugleich Vizemeisterin in der WHK. Nach der Hälfte des Einzelrennens war sie noch mit der schnellsten Zeit unterwegs. „Dann bin ich etwas eingebrochen, während Mayke und Karo ein konstant hohes Tempo fuhren“, analysierte sie. Weitere LC-Ergebnisse (in Klammern die Platzierung in der Landesmeisterschaft) – Herren: 21. Matthias Kositze (5.M30) 18:00,18 Min., 34. Karsten Dietrich (9.HK) 18:59,57, 35. Marc Alexander Roos (10.HK) 18:59,91, 38. Reimund Diekmann (10.M40) 19:16,35, 41. Tobias Kaehne (13.HK) 19:23,67, 63. Jan Möllers (15.HK) 20:27,38, 87. Leon Roos (8.JunB) 22:30,96. – Damen: 23. Manuela Azzolini (8.W40) 21:28,09, 32. Janina Naerger (10.HK) 22:15,28, 33. Janine Vetter (11.HK) 22:21,51. |
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