| Erstes Erfolgserlebnis fürs LC-Team |
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aus dem Haller Kreisblatt SPEEDSKATING: In Kassel fahren Pape & Co. auf den 2. Rang
Kassel/Borgholzhausen (cwk). Die Speedskater des LC Solbad Ravensberg konnten das dritte Saisonrennen der German Blade Challenge (GBS), den Halbmarathon in Kassel, zum ersten Mannschaftserfolg nutzen: In der Teamwertung für Vereine gab sich der LC nur dem Favoriten Tri-Sport-Lübeck geschlagen und ließ die sieben weiteren deutschen Konkurrenten hinter sich. Während Lübeck mit 1112 Pkt. dominierte, war der 2. Rang hart umkämpft: 2. LC Solbad 956, 3. Großenhainer RV 950, 4. Skate-Team Celle 935. Für den LC punkteten Markus Pape, Florian Hanß und Jungtalent Patrick Naerger. Kapitän Pape (36:41,71 Min.) belegte im 183-köpfigen, von zwei Südamerikanern und einem Neuseeländer angeführten Klassefeld den 21. Platz und war damit zehntbester deutscher Teilnehmer. Hinter dem Borgholzhausener lagen u.a. Nico Wieduwilt (24.), Lukas Wannagat (27.) und Andreas Beulertz (28.). Sieger Christian Diaz Granados (Kolumbien, 35:35,73) rollte mehr als eine Minute vor Pape ins Ziel; als schnellster Deutscher wurde Felix Rijhnen Vierter. LC-Jungsenior Florian Hanß (39:28,98/47.) schob sich noch unter die Top 50, elf Plätze hinter ihm »finishte« A-Junior Patrick Naerger (39:32:23). Im Mittelfeld fuhren die beiden weiteren Solbader, Marc Alexander Roos (42:28,84/76.) und Tobias Kaehne (42:29,36/79.). Im Frauenrennen, das ebenfalls einen kolumbianischen Sieg brachte, war der LC Solbad durch Karolina Kierzkowski (47:55,19 Min.) vertreten. Sie behauptete sich als Vierzehnte unter 88 Skaterinnen, nachdem sie tags zuvor schon bei einem kleinen Bahnrennen, dem Grefrather Speedskatermeeting, gestartet war und die Langstrecke (3000 m Massenstart) gewonnen hatte. Im Einzelsprint über 300 m setzte sich hier Janina Naerger mit persönlicher Bestzeit von 31,73 Sek. (Kierzkowski 33,61) durch. Auch Patrick Naerger nutzte Grefrath zu einer Steigerung über 300 m: Mit 28,52 avancierte er hinter dem Bochumer Christoph Pawlowski (M30, 28:24) zum zweitschnellsten Sprinter des Tages und entschied das 3000-m-Rennen für sich. Trainer Johannes Gerhards sah den Wettkampf als Generalprobe seiner Schützlinge auf dem Weg zur Junioren- und Jugend-DM. „Für einen Podestplatz müsste Patrick noch etwas schneller sein“, meint er, „aber wir werden hier und da noch feilen, um die Chancen zu verbessern.“ Hinter dem Routinier Florian Hanß (28,58) sprintete Tobias Kaehne die 300 m in 28,80 Sek.; B-Junior Leon Roos steigerte sich auf 32,20. |
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