| Markus Pape und Clarissa Gerber mit Heimsieg bei der Nacht |
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aus dem Haller Kreisblatt LC-Double durch Pape und GerberINLINE-SKATING: Bessere Kurventechnik entschied (cwk). Aus Termingründen konnte Markus Pape sein »Heimrecht« nicht immer nutzen, jetzt aber triumphierte er zum fünften Mal seit der Jubiläumsnacht 2000. Lange sah man ein Duell mit seinem westfälischen Kontrahenten Andreas Beulertz. Runde um Runde schienen die beiden Favoriten aneinander zu kleben, bevor sich der Solbader an einem neuralgischen Punkt des Kurses löste. „Ich merkte, dass Andreas in der spitzen Kurve ausgangs des Klockenbrinks Schwierigkeiten hatte“, berichtete der Sieger, „meine Ortskenntnisse waren ganz sicher ein Vorteil.“ Beulertz gilt eigentlich als Spezialist für steigungsreiche Strecken, verfügt aber nicht über die technischen Fähigkeiten eines Markus Pape. Der siegte am Ende souverän, zumal vermeintliche Konkurrenten wie Lukas Wannagat oder Jörg Wecke es nicht geschafft hatten, rechtzeitig vom Nord-Cup in Niedersachsen nach Borgholzhausen zu wechseln. Als Dritter kam auch LC-Jungsenior Dirk Rüter erneut aufs Treppchen, wirkte aber nicht ganz glücklich mit dem »einsamen« Verlauf seines Rennens. In den ersten Runde hielt er noch Kontakt zum Spitzenduo: „Ich sah, welche Probleme Andreas mit den Kurven hatte, konnte aber das Tempo letztlich nicht mitgehen.“ Der viertplatzierte Reimund Diekmann leistete seiner Solbader Vereinskollegin Clarissa Gerber lange Gesellschaft. Die dominierte von Beginn an das Frauenrennen. „Als Debütantin bei der »Nacht« zu siegen, macht natürlich Spaß“, strahlte sie, „und ich mag solche anspruchsvollen Rundkurse.“ Mit 38 Sekunden Rückstand kam die Düsseldorferin Esther Brücker ins Ziel. Ein Sturz in der Problemkurve hatte ihr kaum geschadet: „Schlimmer war für mich, dass ich einen anderen Skater mit zu Boden gerissen habe.“ Elke Vogt, Gesamtdritte und in der LC-Vereinsmeisterschaft »Vize« vor Manuela Azzolini (W40), fühlte sich an diesem Tag müde, wirkte dem aber mit einem langen Aufwärmprogramm entgegen: „Es war gut, dass ich die 16 Kilometer von Hörste hergerollt bin.“ |
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