| Schneller Marathon am Mittelrhein |
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SPEEDSKATING: Pape zwei Sekunden hinter dem Sieger Koblenz/Borgholzhausen (cwk). 1156 Speedskater, unter ihnen fast die gesamte deutsche Elite, ließen sich vom Inline-Marathon am Mittelrhein faszinieren. Die von Oberwesel nach Koblenz führende, auf der B9 dem Rhein folgende Strecke weist nur drei engere Kurven und praktisch keine Steigungen auf. Daher waren Attacken nicht erfolgreich, das rund 50 Fahrer zählende Spitzenfeld blieb zusammen. Für Markus Pape, den besten Speedskater des LC Solbad Ravensberg, ging es auch um Wertungspunkte für die höchste deutsche Serie »GBC« (German Blade Challenge). Die erreichte bei diesem mit doppelten Punkten bewerteten Premium-Rennen ihre dritte Station. Papes Experts Race Team begann zwei Kilometer vor dem Ziel den Sprint von vorn anzufahren. Als noch 800 m zu absolvieren waren, hatte sich die Mannschaft eine ideale Position erarbeitet. „Doch dann machten die anderen Teams einen eigenen Parallelzug auf und erhöhten das Tempo erneut“, berichtet der Solbader. Die »Experts« hatten auf der Strecke zuviel Kraft gelassen, um noch einmal dagegen halten zu können. Dennoch sprang mit der zeitgleichen Platzierung auf den Rängen 10 (Oliver Engel), 11 (Michael Puderbach) und 12 (Markus Pape) eine geschlossene Mannschaftsleistung heraus – in 1:03:56 Std. lag das Trio nur zwei Sekunden hinter dem Sieger Christian Hartz aus Dänemark zurück. In der GBC-Gesamtwertung dürfte Pape jetzt auf den 6. Platz vorgerückt sein. Der LC stellte sieben weitere Aktive, von denen Seniorin Marianne Niemann (Nettozeit 1:24:17 Std.) als W50-Klassenzweite einen besonderen Erfolg feiern konnte. Zweitschnellster Solbader nach Markus Pape war Matthias Kositzke. Er traf nach 1:11:34 Std. am Ziel in Koblenz ein, belegte insgesamt den 74. und im starken Feld der M30-Jungsenioren den 26. Platz. Das Solbader Frauen-Aufgebot führte Elke Vogt (54./20.W30) mit 1:22:28 Std. an. Die weiteren Ergebnisse: Günter Neuhalfen (30.M50) 1:22:52 Std., Christian Sandmann (135.M30) 1:26:19, Henning Roos (74.M50) 1:29:48. – Frauen: Gabi König (43.W40) 1:31:48, Kathrin Schwarzer (84.W30) 1:36:47. |
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