| Zu enger Zielkanal für Markus Pape - Haller-Kreisblatt |
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SPEEDSKATING: Zwei Deutsche beim Karstadt-Marathon schneller
Essen/Borgholzhausen
(cwk). Auch beim 4. Karstadt-Ruhrmarathon bestätigte Speedskater Markus Pape
(LC Solbad Ravensberg) seinen Status als Elitefahrer: Hinter zwei deutschen und
drei ausländischen Konkurrenten belegte er den 6. Rang und trug sowohl zum Sieg
seines Expert Race Teams als auch zum Einzelerfolg seines Mannschaftskollegen Michael
Puderbach bei. Für ihn selbst aber war zwischen Oberhausen und Essen etwas mehr
drin. Der Borgholzhausener haderte mit dem in seinen Augen zu engen Zielkanal. Seine Sprintqualitäten konnte er dort nicht einsetzen, nachdem er zu Beginn des langen Schlussanstiegs die entscheidende Attacke gefahren und es Puderbach ermöglicht hatte, seinen klaren Vorsprung ins Ziel zu bringen. Die Verfolger bis Rang 7 lagen im Sekundentakt dicht zusammen; Silber ging an den Gewinner des Duisburg-Marathons vor zwei Wochen, Jimmy Pierloot (Belgien, 1:13:32 Std.), dem das niederländische Duo Ingmar Berga (1:13:33) und Ted Ooijevoor (1:13:34) folgten. Markus Pape (1:13:36) kam eine Sekunde nach dem Deutschen Meister Bernhard Krempl und ebenso knapp vor einem weiteren »Expert«-Kollegen, Oliver Engel, ins Ziel. Danach tat sich bis zum nächsten Verfolger bereits eine größere Lücke von einer Viertelminute auf. LC-Coach Johannes Gerhards, auch hier als Wettkampfrichter eingesetzt, hatte beobachtet, dass „im Spitzenfeld von Beginn an Dampf gemacht und auf dem selektiven Kurs eine Attacke nach der anderen gefahren wurde, vor allem von Krempl und Pierloot“. Der LC Solbad hätte auch gute Chancen in den eigens für NRW-Vereinsteams ausgeschriebenen Mannschaftswertungen gehabt; doch bedingt durch Schulstress bzw. Verletzungen war diesmal nur ein kleines Aufgebot am Start. Immerhin: Christina Musielak, die das Männerrennen aus dem Führungsfahrzeug »hautnah« verfolgen konnte und schon wieder ein Kribbeln in den Füßen spürte, kündigte an, sich nach bestandenem Abitur „wieder voll reinzuhängen“. In den großen Feldern (480 Männer, 186 Frauen) erreichten zwei weitere LC-Asse gute Platzierungen. Florian Hanß (1:24:59 Std.) belegte insgesamt den 24. Rang und wurde Klassendritter in der M30. Bei den Damen schrammte Manuela Azzolini (1:36:14 Std.) als Elfte dicht an den Top Ten vorbei; in ihrer Klasse W40 waren nur die »Expert«-innen Stephanie Pipke und Bettina Ittner schneller. |
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