| High Speedskating und/oder Regenrollen |
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Neue Namen auf dem Siegerpodest: Marie Christin Siedenhans und Tobias Kaehne Unterschiedlicher können die Bedingungen nicht sein bei den beiden Skaterrennen vom Wochenende: zum einen der sonnige, gelegentlich als "Wellness-Rennen" verspottete Mittelrhein-Marathon, zum anderen der Rhein Ruhr Marathon mit selektivem Ruhrpottcharme und Schmuddelwetter. Zwei Solbadskater - Tobias Kaehne und Marc Alexander Roos gönnten sich gar einen "Doppelmarathon" mit zwei Starts innerhalb von 16 Stunden.
Ohne Zweifel werden auf der Strecke
am Rhein neben Berlin die schnellsten Zeiten in Deutschland gefahren.
Das verdeutlichen die 1:00:57, die Markus Pape als 14. der
Gesamtwertung im hochklassig besetzten Starterfeld benötigte. Patrick
Naerger (39.) konnte bei dem hohen Tempo am Ende nicht mehr mithalten
und kam mit dem Verfolgergruppe ins Ziel. Auch Marc A. Roos (56.) und
Tobias Kaehne (60.) blieben hier unter 1h 10 min. Daran war in Duisburg
nicht im entferntesten zu denken. Dennoch sprang für Tobias am Ende ein
Titel heraus: in der integrierten Marathon Landesmeisterschaft wurde er
erster in der Hauptklasse. Silber auf Landesebene holte auf Anhieb
Marie Christin Siedenhans bei ihrer ersten Marathonteilnahme: sie
belegte in Duisburg Gesamtplatz 10 und darf mit Recht stolz auf sich
sein. Eine weitere Bronzemedaille sicherte sich Dirk Rüter in der M40.
Duisburg dagegen gehört zur regionalen Rennserie WSC. Nach einem Jahr ohne Verband hat man sich entschlossen, doch wieder ein offizielles Wertungsrennen anzubieten. Neben Köln ist der Rhein Ruhr Marathon der letzte verbliebene große Stadtmarathon für Inlineskater in NRW. Der RIV - offiziell vertreten durch Henning Roos als Wettkampfrichter und Landesfachwart - vergab daher die diesjährige Landesmeisterschaft gerne in die Ruhrmetropole, zumal man sich hier seit Jahren einer sehr konstruktiven Zusammenarbeit sicher sein kann.
Ergebnisse im Detail:
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