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Beim 25. Duisburger Rhein-Ruhr-Marathon waren die
Inlineskater bereits zum 9. Mal mit von der Partie. Im vergangenen Jahr hatte
sich der Ausrichter um die Durchführung der Deutschen Marathonmeisterschaften
im Inlinespeedskaten beworben und vom DRIV den Zuschlag bekommen.
Start war
bereits um 8 Uhr aus für Straßen-DMs üblichen Altersklassenblöcken, die mit
entsprechenden Zeitverzögerungen separat ins Rennen geschickt wurden. Dieses
Procedere macht die Arbeit der Wettkampfrichter -- unter ihnen mit Johannes
Gerhards als Oberschiedsrichter und "Azubi" Henning Roos zwei
Solbader -- nicht unbedingt einfacher, vor allem wenn sich im Rennverlauf die
unterschiedlichen Altersklassen vermischen. So kann es zu für den Laien
gelegentlich schwer nachvollziehbaren Ergebnissen kommen: nicht der schnellste
Skater wird Deutscher Meister, sondern der erste aus der Hauptklasse. In
Duisburg gelang dem AK 30er Sebastian Rehse von Tri-Sport-Lübeck das Kuriosum:
Sieger des Rhein Ruhr Inlinemarathons mit neuem Streckenrekord von 1:09:24,99
aber "nur" deutscher Altersklassenmeister.
Grund zum Jubeln hatte allerdings Marc Alexander Roos: er holte sich in
1:18:27,64 den Vizetitel bei den Junioren A, Patrick Naerger knackte bei seinem
Marathondebüt auf höchst anspruchsvollem und schwierigem Kurs bereits die
magische 1:20 Grenze und erreichte in 1:19:33,16 den ehrenwerten 4. Platz.
Markus Pape (1:11:15,46) schlug sich im Klassefeld der besten deutschen Speedskater
hervorragend und kam als 8. der männlichen Hauptklasse ins Ziel.
In der Nacht hatte es noch ein mächtiges Gewitter gegeben, dessen sichtbare
Folgen die ohnehin komplizierte Strecke teilweise in eine Rutschbahn verwandelt
hatten. Dennoch ist allen Beteiligten für die optimale Organisation ein hohes
Lob zu zollen. Sportservice Hamburg stellte wieder einmal unter Beweis, dass
ihr Zeitmesssystem im Inlinebereich dem Championchip überlegen ist, die
Siegerinnen und Sieger sind die verdienten Deutschen Meister, denn wer es auf
diesem Kurs schafft, muss schon über eine ausgefeilte Technik und entsprechende
konditionelle Eigenschaften verfügen. So heißt die kompletteste deutsche
Allrounderin zur Zeit ohne Zweifel Sabine Berg vom RSV Gera, Karolina
Kierzkowski als beste Solbaderin finishte als 11. ihrer Altersklasse. Dirk
Rüter war als 14. der AK 30 fast vier Minuten schneller als sein Vereinkollege
Florian Hanß auf Rang 15. Elke Vogt erreichte bei ihrem zweiten Marathon
innerhalb von 14 Stunden den 10. Platz ihrer Alterklasse (am Vortag startete
sie noch beim Mittelrheinmarathon), Manuela Azzolini blieb in der W 40
ebenfalls in den Top Ten.
Die Ergebnisse im Einzelnen:
11. WHK Karolina Kierzkowski 1:22:57
10. AK W30 Elke Vogt 1:31:44
9. AK W40 Manuela Azzolini 1:29:50
2. Junioren A Marc Alexander Roos 1:18:27
4. Junioren A Patrick Naerger 1:19:33
8. MHK Markus Pape 1:11:15
14. AK 30 Dirk Rüter 1:14:23
15. AK 30 Florian Hanß 1:18:11
16. AK 30 Matthias Kositzke 1:18:13
35. AK 40 Ralf Niemann 1:22:40
42. AK 40 Reimund Diekmann 1:25:51
47. AK 40 Torsten Baltusch 1:29:34
62. AK 40 Olaf Strothmann 1:37:30
145. AK 40 Thorsten Erich 2:01:12
Entgegen der ersten Meldung mit dem 9.Platz kam Markus auf den 8. Platz nach der Auswertung der Zielkamera:
alle Ergebnisse der DM: http://www.your-sports.com/details/index.php?page=4&eventid=450&lang=de
weitere Ergebnisse vom Wochenende:
Mittelrheinmarathon:
Lizenzrennen:
27. Niemann, Marianne 01:22:37
38. Schwarzer, Kathrin 01:30:06
52. Vogt, Elke 01:43:08
Fitness Wertung:
49. Albersmann, Udo 01:23:55
53. König, Gabi 01:30:58
YSC Bahnrennen in Duisburg:
3. Jugend W: Franziska Sabath
5. Jugend M: Leon Roos
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