| Eckart Müllers glänzender Einstand - Bahneröffnung in Bad Salzuflen |
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LEICHTATHLETIK: 51-Jähriger überspringt 1,77 m / Zwei Solbaderinnen mit Fünf-Meter-Weiten
Bad Salzuflen/Altkreis Halle (cwk). Für rund ein Dutzend Altkreis-Leichtathleten war die traditionelle Bad Salzufler Bahneröffnung der ersten Saisontest im Stadion. Eine auch international hochwertige Seniorenleistung gelang dem 51-jährigen Eckart Müller (LG/TVW), der im Hochsprung 1,77 m meisterte. Weltweit haben im letzten Jahr nur fünf Springer der Altersklasse M50 diese Höhe übertroffen.
Damit gab der frühere 8000-Punkte-Zehnkämpfer einen tollen Einstand für das Wertheraner M50-Team. „Ich bin mit diesem Ergebnis sehr zufrieden“, freute er sich, „alle Höhen bis 1,77 m habe ich im ersten Versuch geschafft und war dann dreimal dicht dran, auch die 1,80 m zu überspringen.“ Im Grunde sei er aber froh, dass dies noch nicht so früh in der Saison geklappt habe; so bleibe noch etwas Spielraum für Steigerungen. Seinen letzten Hochsprungwettkampf hatte Müller 1998 (1,80 m) bestritten; jetzt sprang er, als wären seitdem nicht neun Jahre vergangen. Der zu den besten deutschen Jugend-Hochspringern zählende Sascha Greshake (LC Solbad Ravensberg) ließ seine Spezialdisziplin in Bad Salzuflen noch aus und testete seine Mehrkampf-Qualitäten zunächst in vier anderen Wettbewerben. Er gewann die 100 m in 11,61 Sek. und den Kugelstoß mit einer deutlichen Steigerung auf 11,16 m. Über 200 m wurde er mit 23,61 Sek. bei leichtem Gegenwind Dritter; als Weitsprung-Zweiter vor seinem Vereinskollegen Ansgar Steinnökel (5,61 m) landete er bei der persönlichen Bestmarke von 6,12 m, die aber noch nicht sein letztes Wort sein dürfte. Auch beim weiblichen LC-Nachwuchs brachte der Weitsprung erfreuliche Leistungen: Ronja Schlink gewann den B-Jugendwettbewerb mit 5,17 m und streifte damit erneut ihre persönliche Bestmarke; Jasmin Kreiensiek rundete als Zweite mit 5,10 m den Solbader Doppelerfolg ab und durfte sich endlich über den ersehnten »Fünfer« freuen. Bei den Frauen startete Diskuswurf-Ostwestfalenmeisterin Jana-Sarina Ruhe mit ansprechenden 35,56 m in die Saison und wurde wie auch im Kugelstoß (9,28 m) Zweite. In den zumeist von Windböen beeinträchtigten Sprints blieb – Sascha Greshake ausgenommen – noch mancher Wunsch offen; aber der jetzt auch in die A-Jugend aufgerückte Julien Böhne lieferte immerhin glatte 12,00 Sek. (4. Platz) über 100 m und 24,40 Sek. über 200 m (6.) ab.
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