| Gelungenes Debüt über die hohen Hürden |
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LEICHTATHLETIK: 8,60 Sek. für Greshake / Kreiensiek nutzt Chancen Bielefeld/Borgholzhausen (cwk). Sascha Greshake gewann vorgestern seinen ersten Hauptklassentitel. Lange war sein Duell mit dem ebenfalls gerade der A-Jugend entwachsenen Julius Ladleif (LG Lippe-Süd) nicht entschieden. Der Jugendmeister des Vorjahres hielt bis einschließlich 1,99 m mit, scheiterte dann aber an 2,02 m, die Greshake wie schon in Clarholz meisterte. Anschließend ließ er 2,08 m auflegen.
Schneller war nur der favorisierte Paderborner 7000-Punkte-Zehnkämpfer Arthur Kleiber (8,38 Sek.), Greshake wurde mit 8,60 Sek. gestoppt und verfehlte den Altkreisrekord, den Jörg Borling (LG/CVJM) 1987 bei den Westdeutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund aufgestellt hat, nur um sieben Hundertstelsekunden – bald dürfte er diese Marke erfolgreich angreifen. „Ich bin ja zum ersten Mal über die hohen Hürden gelaufen und ganz gut zurechtgekommen“, freute er sich. Seine Flachsprints über 60 m waren noch nicht optimal, nach 7,42 Sek. im Vorlauf wurde der 19-Jährige in 7,44 Sek. Fünfter. Seine Station Nr. 4 war die 4x200-m-Staffel, in der er gemeinsam mit Sebastian Flörkemeier, Ansgar Steinnökel und Schlussläufer Julien Böhne mit 1:41,05 Min. den 2. Rang hinter dem LC Paderborn (1:40,55) erreichte. Mitte Dezember hatte der LC schon eine bessere Zeit (1:39,97) in der Seidensticker Halle vorgelegt. »Vize« wurde auch Solbads Frauenquartett Ronja Schlink, Jasmin Kreiensiek, Kathrin Spindeldreier und Johanna Scheller (1:56,51) – mit rund hundert Metern Rückstand auf den schnellen LC Paderborn (1:42,21), aber knapp vor der LG Kreis Lübbecke (1:56,67).
Nimmt man Greshake und auch Kreiensiek aus, war die Bilanz der jungen Solbader Garde durchwachsen. Weitere Ergebnisse (Auswahl): Männer, 200 m: 5. Sebastian Förkemeier 25,01 Sek. – Frauen, Hochsprung: 5. Johanna Scheller 1,45 m. – MJA, Weitsprung: 11. Ansgar Steinnökel 5,57 m. – WJA, 60 m (Vorläufe): Jasmin Kreiensiek 8,50 Sek. Weitsprung: 3. Ronja Schlink 4,79 m. – MJB, Hochsprung: 6. Valentin Reinhardt 1,60 m. |
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