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Greshake zwischen Frust und Freude - Westf. Jugendmeisterschaften Drucken

LEICHTATHLETIK: Hochsprung-Dritter, dann Hürden-Vize

     Arnsberg/Borgholzhausen (cwk). Zu einem Titel hat es nicht ganz gereicht; aber Sascha Greshake (LC Solbad Ravensberg) darf mit seinem Abschneiden bei den westfälischen Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Arnsberg durchaus zufrieden sein: Über 110 m Hürden wurde er knapp geschlagener Vizemeister mit neuem Altkreis-Jugendrekord von 15,06 Sek.; im Hochsprung brachten 2,02 m »Bronze«.

greshake-h-060820Dieser Wettbewerb am ersten Meisterschaftstag war besonders stark besetzt. Am Ende lag überraschend der Jüngste im Spitzentrio, der gerade aus der B-Jugend aufgerückte Frederik Kampling (TV Jahn Rheine), mit einer Steigerung auf 2,05 m vorn. Diese Höhe meisterte auch Thomas Finger, der nach seinen Ende Mai übersprungenen 2,10 m als Favorit gestartet war. Sascha Greshake scheiterte dreimal an 2,05 m, nachdem ihm mit 2,02 m immerhin die drittbeste Höhe seiner bisherigen Laufbahn gelungen war.

     Sein 3. Rang war ungefährdet, der mit einer Bestleistung von 2,02 m angereiste Münsteraner Markus Konopatzky musste sich als Vierter mit 1,93 m begnügen. „Die veraltete Anlage und der noch vom Regen feuchte Kunststoff waren keine guten Voraussetzungen; doch die 2,05 m hätte auch Sascha noch packen können und müssen“, bedauerte Gregor Winkler, der sich als Landesdisziplintrainer aber sehr erfreut über das Gesamtniveau zeigte. Und auch über die Sprintform seines Solbader Schützlings.

     Greshake trat nach dem Hochsprung über 100 m an und bestätigte als Dritter seines Vorlaufs mit 11,46 (Gegenwind) seine persönliche Bestzeit, ohne den Endlauf zu erreichen. Tags darauf wurde er mit 23,16 Sek, Neunter über 200 m – gegen eine Windböe von 2,0 m/Sek. Stärke.

     Den Abschluss seines umfangreichen Programms bildete der Hürdensprint. Im Vorlauf qualifizierte sich Greshake mit 15,20 Sek. für das Finale, das der mit 14,20 Sek. gemeldete Bochumer Julius Fischer in 15,04 gewann. Nur zwei Hundertstelsekunden mehr benötigte der Solbader, der schon in der Halle überraschend Bronze auf der 60-m-Strecke geholt hatte. Seine zweite Erfolgsdisziplin wird immer interessanter, hier sollte bald eine »14« vor das Komma rücken.

     Die B-Jugendlichen des LC schöpften ihre Möglichkeiten nicht aus – vor allem Jasmin Kreiensiek, für die sich der Dreisprung (9,95 m/8. Platz) gleich an den Weitsprung (4,83 m/15.) anschloss. Ronja Schlink sprang zwar über fünf Meter (5,05 m) weit, verpasste aber das Finale knapp und wurde Neunte. Über 3000 m musste Niels Beckwermert (10:11,18 Min./12.) gegen schnelle Konkurrenz Lehrgeld zahlen.

 
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