Noch kein Durchbruch in Recklinghausen - Greshake »Vize« mit 1,96 m Drucken
Recklinghausen/Borgholzhausen (cwk). Sascha Greshake (LC Solbad Ravensberg) muss weiter auf einen optimalen Wettkampf warten. Der 19-Jährige, dessen Hochsprungsaison mit 2,06 m so verheißungsvoll begonnen hatte, übersprang bei den Westdeutschen Juniorenmeisterschaften im Recklinghausener Hohenhorststadion nur 1,96 und teilte sich den Vizetitel mit dem Uerdinger Marc Dittmann.

Richtig zufrieden war in diesem Wettbewerb niemand, denn der mit 2,02 m erfolgreiche Lokalmatador Thomas Finger steht ja schon mit 2,10 m zu Buche und Frederik Kampling (TV Jahn Rheine), westfälischer Jugendmeister mit 2,05 m, schaffte diesmal nur 1,93 m und lag am Schluss des Mini-Feldes von vier Springern. „Auch wenn die Konkurrenz ebenfalls schwächelte: Zufrieden sein können wir natürlich nicht“, erklärte Trainer Gregor Winkler, der zugleich den westfälischen Kader betreut.
    Im Abschlusstraining, verriet Winkler, war es noch gut gelaufen. Optimistisch fuhr man nach Recklinghausen, wo die Erwartungen dann einmal mehr unerfüllt blieben. „Sascha kann viel höher springen“, weiß der Coach. Aber eine Blockade in der Wirbelsäule bereitet seit zwei Wochen Sorgen; schon im Anlauf wirkte Sascha Greshake nicht frei und blieb gleichsam am Boden hängen.
    Auch Diskuswerferin Jana-Sarina Ruhe fand bei den »Westdeutschen« nicht aus ihrem Formtief heraus. Als Dreizehnte mit 33,06 m lag sie am Ende des Feldes und verfehlte ihren vor knapp zwölf Monaten bei den gleichen Titelkämpfen aufgestellten Altkreisrekord um mehr als fünf Meter. Meisterin mit 48.76 m wurde die Wattescheider A-Jugendliche Svenja Mauroff.

 
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