| Zielfoto-Entscheidung: Max Köhne erstmals Westfalenmeister |
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Paderborn/Borgholzhausen (cwk). Eine spannende, ja dramatische Schlussphase endete mit dem, was man in der Leichtathletik ein »totes Rennen« nennt: Maximilian Köhne (LC Solbad Ravensberg) und Jonathan Franze (TV Gladbeck) teilten sich bei den Westfälischen Schülerhallenmeisterschaften in Paderborn den M15-Titel über 1000 m, weil auch die Zielkamera keine Differenz erkennen ließ. Die Mittelstrecken-Hoffnung des LC wurde also erstmals Westfalenmeister und feierte damit den bislang größten Erfolg. Der wurde noch aufgewertet durch die deutliche Verbesserung seiner persönlichen Rekordmarke: Hatte er bei den »Ostwestfälischen« in 2:49,43 Min, gesiegt, so gelang ihm jetzt ein Sprung auf 2:47,08 – unter Aufbietung aller Reserven. „Max war völlig ausgepumpt“, berichtet sein Trainer Horst Hammer, „aber der Einsatz hat sich gelohnt und auch ich bin vollkommen happy.“ Nach der ersten, mit 34 Sekunden eher langsamen 200-m-Runde habe sich noch keine gute Endzeit angedeutet, analysierte der Coach. Aber ein Führungstrio, zu dem noch der Wittgensteiner Pascal Fuhrmann (2:50,68 Min./3.) zählte, hielt das Tempo dann doch hoch. In der Schlussrunde arbeitete sich Maximilian Köhne aus der dritten Position nach vorn, überholte zunächst Fuhrmann und griff dann auch den führenden Jonathan Franze an. Der Gladbecker, schon in der B-Schülerklasse der schnellste 1000-m-Läufer Westfalens, schien als guter Hürdensprinter die besten Karten haben. Aber Köhne erwies sich erneut als exzellenter Wettkämpfer, mobilisierte ebenfalls seine Spurtqualitäten und konnte noch aufschließen. Insgesamt kamen 16 in zwei Zeitläufen gestartete Teilnehmer in die Wertung. „Es war richtig, vor einer Woche auf den Cross zu verzichten und uns auf die Halle zu konzentrieren“, sah sich Horst Hammer bestätigt. Auch das zweite LC-Talent kehrte mit einer persönlichen Bestzeit aus Paderborn zurück: Friederike Schick (W14) steigerte sich als 60-m-Vorlaufzweite auf viel versprechende 8,37 Sek. und erreichte den Zwischenlauf, in dem sie mit 8,44 Sek. noch einmal unter ihrer bisherigen Marke blieb. Im Weitsprung belegte sie mit 4,69 m den 11. Rang. |
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