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Presse
aus HK v. 30.Juni:
Bluhm-Weinhold W40-Zweite
Willingen/Borgholzhausen (cwk).
Beim 5. Willinger Panoramalauf stand der Landschaftsgenuss im Vordergrund; aber
in der zwölfköpfigen Teilnehmergruppe vom LC Solbad Ravensberg gab es auch
sportlichen Erfolg. So wurde Annemarie Bluhm-Weinhold unter 112 Halbmarathonläuferinnen
Achte und gewann zudem »Silber« in der W40.
Die durch 321 Höhenmeter und Temperaturen um 30 Grad im Schatten
erschwerte Strecke legte sie in 1:46:04 Std. zurück. Ganz vorn entschied die
Top-Jugendlangstrecklerin Nina Stöcker (LG Ratio Münster, 1:24:29) ihr Duell
mit der OWL-Rekordlerin Silvia Krull (LG Lage-Detmold, 1:25:29) klar für sich.
Weitere Solbad-Ergebnisse – 33 km/564 Höhenmeter: Jürgen
Siltmann (7.M50) 3:21:05 Std. – Halbmarathon: Gerd Steiner (27.M45) 1:46:44
Std., Jochen Studt (7.M55) 1:54:01, Günter Schwab (7.M70) 2:28:10. Frauen: Bettina
Bremer (9.W40) 2:05:12, Friederike Säuberlich (10.W40) 2:07:39, Marlies Siltmann
(10.W50) 2:17:02, Elke Beckerwerth (17.W40) 2:21:34, Ursula Johanning (18.W50)
2:28:10, Elke Tiemann (19.W50) 2:28:11. – 10 km/169 Höhenmeter: Martina Kölsch
(2.W50) 56:14 Min.
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Altkreis-Erfolge
in Harsewinkel
Lewanzik siegt, Nedderhoff wird Dritter
HK 25.5.: Harsewinkel/Altkreis Halle (cwk).
Der für Tri-Speed Marienfeld startende Triathlonspezialist Heiko Lewanzik (28)
aus Steinhagen dominierte den Harsewinkeler Nightrun über offiziell vermessene
zehn Kilometer. Nach 33:24 Min. lief er mit 71 Sekunden Vorsprung ins Ziel; am
Nightcup 2010 nimmt er aber nicht teil. Für die Serie erwischte
Top-Seniorenläufer Bernd Nedderhoff (LC Solbad Ravensberg) als Gesamtdritter
einen glänzenden Start.
Der 50-Jährige streifte als hoch überlegener Klassensieger die
35 Minuten und unterbot mit 35:04 die westfälische M50-Bestzeit 2009. Der
zweitplatzierte Bielefelder Frank Stenzel lag hier mehr als viereinhalb Minuten
zurück. Seine anhaltend gute Form unterstrich auch Jens Erik Bergmann, der als
zweitschnellster Solbader in 35:29 Min. die Klasse M45 souverän gewann und insgesamt
den 6. Rang herauslief.
Dreizehnter in 37:42 Min. wurde Kay Leuteritz (LC Solbad). Marco
Niermeyer (Volksbank Halle, 39:41), im Vorjahr noch mit 41:50 notiert, durfte
sich über einen Leistungssprung um mehr als zwei Minuten freuen. Klassensiege
holten die LC-Oldies Ralf Hübner (M60) und Richard Schürmann (M65). Für einen
weiteren Altkreis-Erfolg sorgte Sebastian Mescher (Elektro Sötebier), der als
schnellster von fast 300 Firmenläufern die 5 km in 17:26 Min. absolvierte.
Im 10-km-Frauenrennen lief Victoria Willcox-Heidner (LC Solbad)
nach 41:37 Min. als Fünfte ins Ziel; bald wird die zweifache Mutter und frühere
deutsche Spitzenläuferin wieder unter dem 40-er Limit bleiben. Ihre Vereinskollegin
Marianne Niemann, schnellste W55-Seniorin in 45:32 Min., unterbot sogar ihre
letztjährige Bestzeit. Und mit deutlichen Steigerungen gegenüber dem Nightrun
2009 überraschten Ulrike Hübner aus Werther und W65-Klassensiegerin Annemarie
Henkel vom LC.
Altkreis-Ergebnisse
(ohne
andere Angabe = LC Solbad)
10 km Hauptlauf – Männer (239 im Ziel): 1. Heiko Lewanzik
(Steinhagen/Tri-Speed Marienfeld) 33:24 Min., 3. Bernd Nedderhoff (1.M50)
35:04, 6. Jens Erik Bergmann (1.M45) 35:29, 13. Kay Leuteritz (3.M40) 37:42,
28. Marco Niermeyer (Volksbank Halle, 4.M30) 39:41, 34. Jörg Rückwardt (Halle,
9.M40) 40:42, 36. Heiko Redecker (Kegelclub Höllentier, 5.M35) 41:04, 39.
Michael Blomeier (Halle, 6.M35) 41:09, 45. Christian Dupré (14.M40) 41:27, 49.
Ralf Hübner (1.M60) 41:36,
60. Ralf Häusler (LiVe Lauftreff Versmold,
13.M45) 42:23, 61. Markus Peperkorn (Volksbank Halle, 19.M40) 42:34, 67.
Wilfried Möller (2.M55) 42:53. – Weitere Senioren-Ergebnisse ab M50: Reinhard Stricker (6.M50)
44:24, Wilfried Krüger (6.M55) 45:39, Richard Schürmann (1.M65) 46:20,
Horst-Günther Brune (4.M60) 52:52, Friedhelm Boschulte (4.M65) 54:24.
Frauen
(71 im Ziel): 5. Victoria Willcox-Heidner (2.W35) 41:37 Min., 11. Marianne
Niemann (1.W55) 45:32, 30. Kerstin Blomeier (Halle, 7.W35) 50:37, 36. Mechthild
Böhme (11.W40) 52:01, 37. Friederike Säuberlich (12.W40) 52:01, 50. Ulrike
Hübner (Werther, 7.W50) 55:06. – 57. Annemarie Henkel (1.W65) 56:50.
5 km Firmenlauf - Einzelwertung (298 im Ziel): 1.
Sebastian Mescher (Elektro Sötebier 2) 17:26 Min., 10. Peter Voß (Elektro Sötebier
1) 19:19. – Teamwertung: 2. Elektro
Sötebier 2 (Mescher, Evin, Harde) 1:01:02 Std.
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Abschied mit einem Hauch von Wehmut
BLUMENLAUF: Udo Lange und »seine« letzte Veranstaltung
Versmold-Bockhorst (cwk). Viele
waren traurig, als sie vorgestern Abend beim Blumenlauf erfuhren, dass die
29-jährige Geschichte des beliebten Volkslaufs keine Fortsetzung findet. Es war
keinesfalls Resignation, sondern Realitätssinn, die hinter dieser Entscheidung
der »Macher« stand. „Wir hören auf dem Höhepunkt auf, dann ist es doch am
schönsten“, unterstrich Udo Lange.
Der 61-jährige Bockhorster, als erfolgreicher Langstreckenläufer
und Ironman-Triathlet des LC Solbad Ravensberg bekannt, aber auch in der
örtlichen TG aktiv, verkörpert die Verbindung zwischen den beiden an diesem
Volkslauf beteiligten Vereinen. Friedhelm Boschulte, LC-Vorsitzender und
Mitorganisator, brachte nach dem letzten Lauf seinen Dank zum Ausdruck und
schloss auch Langes Ehefrau Irmi ein. Gemeinsam mit der Zweiten Vorsitzenden
Annegret Albersmann überreichte er ein Fass Bier und einen Gutschein.
Seit längerem waren sich Lange und Boschulte einig, dass man bei
den Läufen im Altkreis abspecken muss, um die Belastung des (immer gleichen)
treuen Mitarbeiterstabs zu begrenzen. „Wir haben zu viele Veranstaltungen“, so
Boschulte, „da muss man Realist sein und die Konsequenzen ziehen – so schön dieser
Volkslauf auch ist.“ Udo Lange bezeichnete den Blumenlauf als grenzwertig, da
er mitten in der Woche nur schwer vorzubereiten sei.
Lange hob den Lauf, der traditionell auf den ersten Mittwoch im
September datiert war, vor fast drei Jahrzehnten aus der Taufe – inspiriert von
einer besonderen Idee und Motivation: „Ich wollte, dass nicht immer dieselben geehrt
werden und der Leistungsgedanke nicht im Vordergrund steht. Hier sollen sich
alle als Sieger fühlen, deshalb verzichten wir auch auf Siegerehrungen und die
Ausgabe von Urkunden. Stattdessen erhält jeder eine Blume, ganz gleich, auf
welchem Platz er einläuft.“
Die Blume, sie war von Beginn an das Markenzeichen des Bockhorster
Volkslaufs. 300 warteten vorgestern wieder auf ihre Empfänger(innen). Diese
Zahl wurde, einschließlich der Walker und der diesmal in erfreulich großer Zahl
vertretenen, aber wie immer nicht mit Blumen bedachten jungen Schnupperläufer,
bei der »Abschiedsgala« exakt erreicht. Ein runder Abschluss also an diesem
Abend, über dem nicht nur angenehmes Frühherbstwetter, sondern auch ein Hauch
von Wehmut lag.
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HK 17.8. Borgholzhausen (cwk). Das
Läufermeeting des LC Solbad im Ravensberger Stadion war übersichtlicher als je
zuvor. Dennoch bot der schnellere von zwei 5000-m-Zeitläufen viel Spannung,
weil eine bunt gemischte Spitzengruppe aus Jugendlichen und Senioren lange
zusammenblieb und sich erst in der Schlussphase auflöste. Ex-Mittelstreckler
Nico Jeschny (15:57,38 Min.) feierte einen klaren Spurtsieg, während LC-Ass Ilona
Pfeiffer (17:31,04) das Frauenrennen dominierte.
Angekündigt war ein Stadionrekord-Versuch; aber Pfeiffer winkte
ab: „Es ist Triathlonsaison und ich habe doch gar nicht die Form für eine
Lauf-Bestzeit.“ In Dirk Strothmann war ihr ein erfahrener Begleiter zur Seite
gestellt worden und so konnte die Solbaderin immerhin ihre letztjährige Piumer
Zeit (18:16,20 Min.) deutlich unterbieten. „Du bist ja auch nur rund 16 Sekunden
über deiner persönlichen Bestmarke geblieben, das ist völlig in Ordnung“,
meinte »Schrittmacher« Strothmann. Zweite in 18:25,71 Min. wurde die
Neu-Dortmunderin Marlene Waltke.
Besonderen Grund zur Freude hatte Solbads im ersten Lauf
gestartete W40-Seniorin Sabine Engels, der ein wahrer Leistungssprung gelang.
Zum ersten Mal unterbot sie die zwanzig Minuten – und das mit 19:59,79
erstaunlich zielgenau. Jetzt winken ihr in der westfälischen und deutschen
Seniorenstatistik noch bessere Platzierungen. Auch Vereinskollegin Martina
Kölsch, Anfang des Jahres in die W50 aufgerückt, nahm ihre 22:15,58 Min. mit großer
Zufriedenheit auf.
Bei den Männern konnte sich LC-Lokalmatador Jörn Strothmann
nicht von der spurtstarken Konkurrenz absetzen. „Die Zeit – 16:11,40 – ist momentan
aber okay für mich“, stellte er nach dem Rennen klar. Am Ende machte der TuS
Eintracht den Sieg unter sich aus: Nico Jeschny (30), der sich seit dem Winter
auch als Trainer in dem Bielefelder Verein engagiert, nahm dem neun Jahre
älteren Volkmar Rolfes zuletzt noch rund neun Sekunden ab. Beide waren über
ihre Zeiten erfreut, Rolfes bestritt übrigens sein erstes 5000-m-Bahnrennen.
Vierter wurde der B-Jugendliche Hendrik Pfeiffer aus dem
diesjährigen Jugend-DM-Ort Rhede bei Bocholt, Fünfter der A-Jugendliche Marius
Gueths aus Lippe. Zur jungen Garde im Feld zählte auch Niels Beckwermert (LC
Solbad), der die zwölfeinhalb Runden sehr forsch anging und sich schließlich
mit persönlicher Bestzeit von 17:21,71 Min. zurückmeldete.
Auf der Mittelstrecke überzeugte der noch jüngere LC-Nachwuchs.
Über 800 m absolvierte Isabel Dickob (WJB) nur ein Aufbaurennen nach dem
Urlaub; aber die A-Schülerinnen Lena Kombrink-Lübbe (W14, 2:34,52 Min.) und
Jenny Ewert (W15, 2:35,81) zeigten sich ebenso im Aufwind wie über 1000 m
Patrick Meyer (M13, 3:16,37).
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LC-Debütantin Siemke Lüdorff bei den Senioren-Westfalenmeisterschaften dreimal vorn.
Sie wurde dreifache Meisterin in der Klasse W 35.
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