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LEICHTATHLETIK: Zwei Cross-Klassensiege für den LC Solbad

     Borgholzhausen -HK 13.1.09:(cwk). Halbmarathon und Cross waren die läuferischen Herausforderungen des Wochenendes, an dem sich der LC Solbad insgesamt aber zurückhielt. So trat nur ein Quartett beim Rubbensee-Crosslauf des OSC Osnabrück an; trotz Rekordbeteiligung (insgesamt 744 Aktive) sprangen hier zwei Klassensiege für den LC heraus.

Dem B-Schülertalent Patrick Meyer gelang ein optimaler Einstand in seiner neuen Jahrgangsklasse M13: Auf einer ca. 2400 m langen Strecke gewann er das Duell mit Julian Jenner (TuS Bramsche) mit drei Sekunden Differenz und ließ in 9:34 Min. insgesamt 66 B-Schüler hinter sich. In der W12 lief Chiara Sochart (11:43 Min.) auf den 6. Platz. Für einen Seniorenenerfolg über ca. 3100 m sorgte der frühere westfälische Spitzenläufer Andreas Ewert (M45, 10:31 Min.), der seine Klasse mit mehr als einer Minute Vorsprung dominierte. Die längste Distanz von ca. 10,2 km lief Siegfried Kemper (48:37 Min./14.M55).

     Rückblende auf den Halbmarathon im holländischen Egmond: Ilona Pfeiffer, deren Prestigeerfolg (Rang 6 in einem hochkarätigen Feld) das HK bereits gemeldet hat, überzeugte mit dem größten Leistungssprung in der Spitzengruppe. Die für einen niederländischen Klub startende Hilda Kibet wiederholte zwar ihren 2. Platz vom Vorjahr, fiel aber von der Zeit her (1:17:31 gegenüber 1:13:29 Std.) stark ab. Das gilt auch für die Tschechin Petra Kaminkova, die gut drei Minuten mehr als 2008 benötigte.

     Bei »Halbzeit«, als das Feld den asphaltierten 3-km-Auftakt und den durch böigen Gegenwind erschwerten 7-km-Strandabschnitt hinter sich hatten, war noch nichts entschieden: Die Ergebnisliste weist folgende 10,5-km-Zwischenzeiten aus: 42:00 Min. für die spätere Siegerin Ayane aus Äthiopien, je 42:01 für das Trio Kibet/Pol/Chemjor und 42:02 für Pfeiffer, die hier vier Sekunden vor Kaminkova lag.

     Begünstigt durch den Schiebewind, für den der Rückweg in Egmond bekannt ist, wurde das Rennen erst in der zweiten Hälfte richtig schnell. So schaffte auch Ilona Pfeiffer noch den Sprung unter das 1:20-Stunden Limit, das sie 2008 bei ihrem Debüt um mehr als zweieinhalb Minuten verfehlt hatte. Dennoch konnte sie Petra Kaminkova nicht ganz halten. „Die läuft in Top-Form und war einfach etwa zu stark für mich“, erklärte sie. Vom Bronzerang (Ilse Pol 1:19:20) und erst recht vom 4. Platz (Magdaline Chemjor/Kenia 1:19:42) waren beide nicht weit entfernt.

 
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