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Hermannslauf: Gratulation an alle Finisher Drucken

LC beim Hermannslauf

Allen Finishern herzlichen Glückwunsch zur Leistung und zum Ankommen.

Hier der Nachbericht aus dem Haller Kreisblatt (v. Cl.-Werner Kreft)

Kalle Anwander bleibt Klassenbester

HERMANNSLAUF-RÜCKBLENDE: Vierter M65-Sieg in Folge

 

     Altkreis Halle (cwk). Bernd Nedderhoff hatte den Hermannslauf 2009 zugunsten der Marathon-DM ausgelassen, aber schon 2008 seinen Einstand für den LC Solbad Ravensberg gegeben. Da war er nach 2:05:47 im Ziel, auf dem 28. Rang insgesamt. Vorgestern übertraf er dieses Ergebnis von der Zeit und Platzierung her; noch dazu wurde er Klassensieger. Je älter, desto besser – unter diesem Motto brachte er seinen »Hermann 2010« erfolgreich ins Ziel.

 

     Ein großer Sprung nach vorn gelang auch seinem sechs Jahre jüngeren Vereinskollegen Udo Bonin: Vor zwölf Monaten mit glatten 2:09 Stunden auf Rang 51 ins Ziel gekommen, verbesserte er sich jetzt um 81 Sekunden – und um 18 Plätze. Bonin nutzte auch die Chance, die ihm seine neue Altersklasse bot. 2009 war er »nur« Vierzehnter in der M40 geworden, jetzt holte er sich den Vizetitel in der M45.

     Ein Kuriosum mischte bis gestern Abend die M65-Wertung auf. Solbads Seriensieger Karl-Friedrich Anwander stand als Klassenzweiter in der offiziellen Ergebnisliste; aber verspätet stellte sich heraus, dass der Chip am Fuß eines Wanderers, der ursprünglich am Lauf teilnehmen wollte, die Zeitnahme im Ziel auslöste. Der vermeintliche M65-Schnellste hat sich gestern beim LC entschuldigt.

     Damit war klar: »Kalle« Anwander hat seinen vierten Sieg in Folge errungen – ein ganz besonderer Erfolg. „Schade, dass es nicht ganz fürs Treppchen gereicht hat“, kommentierte Norbert Molsbeck seinen 4. Rang in der M50. Überraschender Vierter in der M55 wurde Herbert Exner vom SC Halle.

     In der W35 gab sich Victoria Willcox-Heidner nur der Überraschungsvierten Dr. Marion Wittler geschlagen. „Es ist eine phantastische Strecke, eine der schönsten, die ich je gelaufen bin“, befand die Hermannslauf-Debütantin, die sich dann und wann im Teuto zwischen Halle und Bielefeld vorbereitet hatte. „Ich war am Ende doch platt, nicht nur wegen der Streckenlänge, auch wegen der Wärme, die ich im Sommer eigentlich mag. Jetzt aber kam sie zu plötzlich.“

     Für die gleich hinter ihr eingelaufene Sabine Engels war es ein perfektes Rennen, dem nur das i-Tüpfelchen fehlte – eine Zeit unter dem Traumlimit von 2:30 Stunden. Dass sie es knapp verpasste, konnte ihre Freude aber nicht trüben. W55-Seniorin Marianne Niemann hatte sich seit Mittwoch mit einer Erkältung geplagt: „Heute Morgen konnte ich kaum sprechen, der Start war schon ein gewisses Risiko.“ Dennoch unterlag die zweimalige Klassensiegerin der nach einer Verletzung ebenfalls angeschlagenen Spitzenläuferin Edith Knobeloch nur um gut eine Minute.

 Hier alle LC-Finisher:

 lcergebn.2010

 

 

 
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