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Steffi Schadts Pech beim Frankfurt-Marathon |
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Haller Kreisblatt, Claus-Werner Kreft
Frankfurt/Borgholzhausen (cwk). Stefanie Schadt reagierte gefasst auf die leichte Enttäuschung beim Klassiker in Frankfurt: „Ich habe durchgehalten und weitere Erfahrungen gesammelt bei meinem zweiten Marathon. Aller guten Dinge sind hoffentlich drei.“ Die 28-Jährige vom LC Solbad Ravensberg, bei ihrem Essener Debüt vor einem Jahr nach 3:02:32 Std. am Ziel, wurde jetzt mit 3:11:29 gestoppt.
Die Form hatte gestimmt; aber in der zweiten Rennhälfte traten vermehrt Magenprobleme auf, die Solbaderin musste sogar eine Dixi-Toilette aufsuchen. So reihten sich zwei ganz unterschiedliche Halbmarathons aneinander: Den ersten absolvierte die Gewinnerin des Bielefelder »Halben« in 1:29:04 Std. und wahrte damit noch die Chance auf ein Ergebnis unter drei Stunden; doch dann folgten 1:42:25 Std. – ein Zeitverlust von mehr als 13 Minuten.
Dennoch hat sich der Start am Main gelohnt, nicht nur wegen der respektablen Platzierung (Rang 84 unter 2330 Frauen): Steffi Stadt lief gerade noch in die Top Ten der westfälischen Jahresbestenliste 2011 und rangiert aktuell an zehnter Stelle, nachdem sie sich im Halbmarathon vorläufig sogar auf den 7. Platz geschoben hat. Beide Strecken werden im FLVW von einer Äthiopierin, der seit kurzem für den TV Wattenscheid startenden Eleni Gebrehiwot, dominiert.
In Frankfurt führte Gunnar Feicht das männliche LC-Starterquartett mit 3:22:41 Std. (2170./438.M45) an. Fast gleich schnelle Hälften von 1:41:00 und 1:41:41 Std. verraten seine gleichmäßige Renneinteilung. Wenig später erreichte Ulrich Kansteiner (3:23:43 Std./509.M40) das Ziel. Die weiteren Ergebnisse: Peter Rostek (942.M40) 3:41:51, Hans-Dieter Wierum (138.M60) 4:09:44.
Am selben Tag verlängerte der Solbader M50-Senior Fritz Geisemeier die lange Serie seiner Starts beim Röntgenlauf im Bergischen Land. Er legte den 63,3 km langen, von der Schwierigkeit her anspruchsvollen und landschaftlich reizvollen Ultramarathon in 7:41:33 Std. zurück und kam in seiner Klasse auf den 43. Rang.
Stefanie Schadt
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