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MEHRKAMPFMEETING: Greshake springt 2,00 m hoch
und wird Zehnkampf-Dritter mit 5980 Punkten

                Borgholzhausen (cwk). Der Zehnkampf der männlichen Jugend A bildete das Herzstück des dritten Piumer Mehrkampfmeetings – vom sportlichen Niveau und auch von der Spannung her. Ein Trio um den Lokalmatador Sascha Greshake (LC Solbad Ravensberg) steuerte trotz der widrigen Bedingungen auf 6000 Punkte zu, ein Limit, das bei den westfälischen Titelkämpfen nur zwei Talente übertroffen hatten.

Zum Auftakt hatte Greshake einen Dämpfer hinnehmen müssen. In seinem 100-m-Lauf blies mit 4,2 m/Sek. ein besonders starker Gegenwind und so wurde der schon mit 11,40 notierte Solbader hier nur mit 11,86 Sek. gestoppt. Neue Motivation löste die persönliche Weitsprung-Bestmarke von 6,21 m aus; aber im Kugelstoß folgte mit 10,15 m der zweite kleine Einbruch.

     Dann der Hochsprung, in dem er vor einem Jahr mit 2,05 m ein Highlight gesetzt hatte. Ein Fehlversuch über seine Anfangshöhe von 1,88 m verriet leichte Unsicherheiten; doch als um 17.23 Uhr die Latte auf 2,00 m gelegt worden war, meisterte er diese Höhe – im Gegensatz zum zweiten »Zwei-Meter-Mann« Julius Ladleif (LG Lippe-Süd), für den 1,96 m Endstation waren. An 2,04 m scheiterte auch Sascha Greshake dreimal. „Die Höhe hätte ich gern noch geschafft; wirklich zufrieden bin ich nicht“, räumte er ein. Sein Trainer Gregor Winkler sah es etwas anders: „Zwei Meter in einem Mehrkampf sind immer in Ordnung.“

     Am Ende des ersten Tages lag der westfälische Fünfkampf-Jugendmeister »nur« an dritter Stelle hinter Ladleif und dem starken Kugelstoßer Julian Beckmann vom SV Bünde-Ahle. Gestern morgen nutzte er seine neue Hürdensprint-Klasse, um wieder etwas aufzuholen: 15,13 Sek. bei Regen und leichtem Gegenwind – das konnte sich sehen lassen. „Leider bin ich mit dem Knie vor eine Hürde gestoßen“, berichtete er.

     Beim Stabhochsprung steigerte er sich für seine Verhältnisse geradezu in einen Höhenrausch – und von 2,60 gleich auf 3,30 m. Auch der Speerwurf brachte mit 42,93 m ein ansprechendes Ergebnis. Am Ende fehlten aber doch 20 Punkte zum »Sechstausender«, den nur Ladleif übertraf. Erneut stellte der LC Solbad hier auch ein Team, das Sebastian Flörkemeier und Ansgar Steinnökel vervollständigten.

                Jasmin Kreiensiek, im Vorjahr Siebenkampfbeste mit 3514 Pkt., steigerte sich deutlich auf 3890 Zähler, musste den Sieg aber der am weitesten angereisten Teilnehmerin, Julia Baarends (MTG Mannheim), überlassen. Hervorzuheben ihr Hürdensprint in 16,68 Sek. und ihr Weitsprung auf 5,04 m. Die A-Jugendliche Johanna Scheller freute sich riesig über ihre neue Hochsprung-Bestleistung von 1,52 m.

 

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© 2012 LC Solbad Ravensberg