| Erfolge in Berlin |
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Zweitbester deutscher M50-Senior in BerlinLEICHTATHLETIK: Nedderhoff top / Beinprobleme bremsen Engels
Berlin/Borgholzhausen (cwk). Der Berlin-Marathon sprengte vorgestern einmal mehr die gewohnten Dimensionen. 3322 Finisher zählte allein die Altersklasse M50, in der Bernd Nedderhoff den Glanzpunkt im kleinen Aufgebot des LC Solbad Ravensberg setzte. Hinter dem US-Amerikaner Fred Zalokar (2:37:08 Std.), dem Spanier Lorenzo Sanchez Martin (2:41:24) und dem Siegerländer Frank Löschner (2:42:04), avancierte Nedderhoff mit 2:42:52 Std. zum zweitbesten deutschen M50-Senior im Feld.
Insgesamt liefen 26 597 Männer, davon genau 200 vor dem Solbader, über die Ziellinie. „Ich bin zufrieden und habe das angestrebte Ergebnis in etwa erreicht“, bilanzierte er, „um noch schneller zu sein, hätte ich in der zweiten Hälfte nicht ein, zwei Minuten liegenlassen dürfen.“ Aber der 50-Jährige teilte sich das Rennen keineswegs schlecht ein, legte den ersten Halbmarathon in 1:20:57, den zweiten in 1:21:55 Std. zurück. Sein westfälischer Konkurrent Löschner, hier nur 48 Sekunden schneller, hatte im letzten November in New York mit 2:35:20 Std. geglänzt. Nedderhoff, 2009 bekanntlich Deutscher Seniorenvizemeister, bestätigte erneut seine Zugehörigkeit zur nationalen M50-Spitze. Bei seinem dritten Marathonstart in Berlin störte er sich nur wenig am kalten und regnerischen Wetter: „Abgesehen von einigen rutschigen Stellen ließ sich eigentlich ganz gut laufen.“ Seine Vereinskollegin Sabine Engels sah das etwas anders: „Ich hätte mir doch höhere Start-Temperaturen als neun bis zehn Grad gewünscht. Und der Regen war auch nicht angenehm.“ Die W40-Seniorin aus Werther bestritt erst ihren zweiten Marathon und trat erstmals in Berlin an, wo die Zuschauerzahl diesmal auf rund 700 000 beziffert wurde. Die Kulisse und Stimmung haben sie beeindruckt. Um so mehr bedauerte sie, das alles in der Schlussphase nicht mehr richtig genießen zu können: „Mein rechter Oberschenkel schmerzte wie noch nie. Ich war froh, das Rennen überhaupt zu Ende zu bringen; zuletzt musste ich mich quälen.“ Dennoch reichte es zur persönlichen Bestzeit von 3:24:42 Std. (bisher 3:25:21 beim Einstand 2009 in Essen). Nach 1:38:41 an der Halbmarathonmarke schien ein Ergebnis unter 3:20 Stunden möglich. „Von 3:19 hatte ich geträumt, doch das Bein machte nicht mit.“ Immerhin sprang in ihrer mit 1448 Läuferinnen besetzten Klasse der 50. Rang heraus, insgesamt Platz 247 unter 7430 Frauen. Vollauf zufrieden mit ihrer Zeit von 3:45:25 Std. zeigte sich Christine Diekhaus, die nach ihrem Verletzungspech in Essen hier gut durchkam und in ihrer Klasse W45 den 140. Platz (insgesamt 898.) belegte. Da auch Bettina Bremer (3:49:32/238.W40) unter dem 3:50-er Limit blieb, erzielte die LC-Seniorinnen mit 10:59:39 Std. zudem ein respektables Mannschaftsergebnis. Als vierte Solbaderin »finishte« Doris Bolmer (W45, 4:51:17). Bei den Männern leistete Jörg Hinrichs Maßarbeit und unterbot mit 2:59:08 überraschend die Traumgrenze von drei Stunden. Der LC-Triathlet bewies seine läuferische Stärke und erreichte auch eine achtbare Platzierung in seiner Klasse: Rang 302 unter 5522 M40-Senioren (insgesamt 1187.). Weitere Ergebnisse: Jürgen Abel (2552.M40) 3:47:22, Jochen Studt (549.M55) 3:56:50. |
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