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Greshake setzt Rekordjagd fort Drucken

Zwei Titel für den Lc Solbad Ravensberg bei den Westfalen-Meisterschaften

Greshake jetzt mit neuem Rekord über 2,08 m

Stefanie Schadt siegt über 5000 m

     Dortmund/Borgholzhausen (cwk). Es regnete fast unaufhörlich, aber diese Westfalenmeisterschaften im Dortmunder Stadion Rote Erde wurden zu einem strahlenden Erfolgstag für den LC Solbad Ravensberg – insbesondere für Sascha Greshake: Mit neuem Altkreisrekord von 2,08 m verteidigte er seinen Hochsprungtitel souverän, um dann sich dann als überraschender Vizemeister im 110-m-Hürdensprint auf 15,19 Sek. zu steigern. Und später wurde auch noch Stefanie Schadt Westfalenmeisterin über 5000 m.

 

     „Mit Beginn des Hochsprungs setzte Regen ein, aber die Fersendornen an meinen Schuhen gaben mir Sicherheit“, erklärte der 21-Jährige. Ab 1,92 m, seiner Einstiegshöhe, hatte er eine makellose Serie hingelegt, 1,97, 2,02, 2,05 und dann 2,08 m: Alle Höhen gelangen ihm im ersten Versuch – und das bei diesen widrigen Bedingungen. „Besonders freue ich mich natürlich darüber, dass ich mit 2,08 m jetzt für die DM qualifiziert bin und in vier Wochen in Ulm dabei sein darf“, so der alte und neue Meister, dessen Siegeshöhe seit 2004 nicht mehr bei den »Westfälischen« erreicht wurde.

     Damit konnte er seinen erst eine Woche alten Rekord (2,07 m in Berlin) voll bestätigen und weitere Steigerungsmöglichkeiten andeuten. Vizemeister Frederik Kampling aus Rheine (2,02 m) war erneut chancenlos; wegen starker Schmerzen im Fuß hatte sich das Bielefelder Jungtalent Mateusz Przybylko nach dem Aufwärmen streichen lassen. Im ersten Hürden-Vorlauf löschte Greshake hinter dem Mendener Moritz Gesing (15,01) mit 15,19 Sek. bei ganz leichtem Gegenwind den handgestoppten 15,0-Altkreisrekord von Jörg Borling (LG/CVJM, 1986). Kurioserweise brachte das Finale exakt das gleiche Ergebnis: 1. Gesing 15,01, 2. Greshake 15,19.  Starke Zehnkämpfer wie die Wattenscheider Nicolai Peselmann und Nils Büker ließ der Solbader klar hinter sich.

               „Wären die besten westfälischen Läuferinnen am Start gewesen, hätte ich sicher nicht gewonnen“, blieb Steffi Schadt nach ihrem ersten Hauptklassen-Titelgewinn bescheiden. Doch bei Meisterschaften gilt: Wer nicht antritt, kann keinen Titel holen. Die Solbaderin war zur rechten Zeit am richtigen Ort und nutzte ihre Chance. Im tristen Regen unterbot sie mit 18:58,06 noch die 19 Minuten und siegte klar vor der Siegerländer Seniorin Ulrike Bosch-Schwaak (19:15,77). „Ich wollte zwischen 18:40 und 18:45 laufen, aber im ‚Alleingang’ war das nicht möglich.

 
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