| Greshake über 2,06 Meter |
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Altkreis Hallenrekord im Hochsprung Optimaler Saisoneinstand für Hochspringer Sascha Greshake. Beim Clarholzer Hochsprung-Meeting stellte der 20-jährige mit 2,06 Meter einen neuen Altkreis-Hallenrekord auf und egalisierte zugleich seine Rekordmarke im Freien. Greshake vor dem 2,15-m-Springer HentelLEICHTATHLETIK: Clarholzer Meeting aus dem HK Borgholzhausen (cwk). Wie bereits gestern kurz gemeldet, bestand Sascha Greshake beim Clarholzer Hochsprung-Meeting die erste Bewährungsprobe des Jahres 2009 mit Bravour. Überzeugend nicht nur seine neue persönliche und Altkreis-Hallenbestmarke von 2,06 m, sondern auch seine Platzierung – Rang 4 in einem 16-köpfigen Männerfeld, das sich überwiegend aus Zwei-Meter-Springern zusammensetzte. „Der Platz war optimal“, freute sich Greshake zu Recht. Denn vor ihm lagen nur der starke Holländer Martijn Nuijens (2,18 m) und die Leverkusener Benjamin Ellerbrock und Sebastian Kneifel (je 2,12 m). Ellerbrock zählte 2008 mit 2,15 m zu den Top Ten in Deutschland; Kneifel hatte ein Jahr zuvor sogar 2,17 m gemeistert. Als Überraschungs- und Prestigeerfolg aber darf Sascha Greshake verbuchen, dass er den gleichaltrigen Hannoveraner Jan Hentel (2,02 m) auf den 5. Rang verwies. Der zählte im vorletzten Jahr mit 2,15 m zur absoluten Jugend-Elite des DLV. Von der westfälischen Konkurrenz ließ der Solbader u.a. Frederik Kampling (Rheine) und Markus Konopatzky (Münster) sowie die derzeit besten FLVW-Zehnkämpfer Nils Büker und Nicolai Peselmann (beide Wattenscheid) hinter sich. Vor zwölf Monaten hatte er bei diesem Meeting als Siebter 2,02 m erzielt; vorgestern hätte es fast schon zu 2,09 m gereicht. „Meine Versuche über diese Höhe fühlten sich gut an, besser als die über 2,06 m“, berichtete er. Für 2,06 m hatte er drei Sprünge benötigt. Schon bei der Anfangshöhe dieses Wettbewerbs (1,85 m) war der Schützling von Gregor Winkler eingestiegen; ebenso wie die folgenden Höhen von 1,90, 1,94 und 1,98 meisterte er sie problemlos im ersten Anlauf. Bei 2,02 m musste er den ersten Fehlversuch hinnehmen, der zweite Sprung war erfolgreich. „Insgesamt bin ich sehr zufrieden und derzeit auch ohne Beschwerden“, blickt er optimistisch nach vorn. Die nächste Aufgabe wartet schon am kommenden Sonntag beim traditionellen Hochsprungmeeting in Unna. Sascha Greshake hat großen Anteil daran, dass der Hochsprung durch die aktuellen Ereignisse noch mehr zur Paradedisziplin des heimischen Leichtathletik-Kreises geworden ist. In Clarholz verlor er zwar das indirekte Duell mit dem Bielefelder Mateusz Przybylko, der sich im Jugendwettbewerb auf 2,11 m steigerte; doch er hat die Chance, demnächst zu dem knapp vier Jahre jüngeren Talent aufzuschließen. Die Eins hinter dem Komma reizt auch ihn, mit einer Prognose aber hält sich der bescheidene Altkreisrekordler zurück. |
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