| Hermannslauf Pressesplitter |
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Dirk Strothmann springt erfolgreich ein
37. HERMANNSLAUF: Rang 9 in 1:56:18 Stunden / Denn er erreichte das, was Jörn Strothmann, der Bronze-Gewinner von 2004, auch im Vorjahr geschafft hatte: einen Top-Ten-Platz und eine Zeit unter den magischen zwei Stunden. Die wurden gestern bei zu warmem Wetter auch für viele renommierte Läufer zur unüberwindbaren Barriere; nur elf Teilnehmer setzten die Eins nach vorn. Dirk Strothmann erzielte 1:56:18 Std., war aber nicht ganz zufrieden: „Es war noch mehr möglich; doch leider hatte sich meine Oberschenkelmuskulatur schon früh beim Bergablaufen verfestigt.“ Vor 16 Jahren hatte er sein Debüt beim Teuto-Klassiker gegeben, nach einem Einbruch das Zwei-Stunden-Limit aber klar verfehlt. Zweitbester Läufer aus dem Altkreis war gestern wie schon im Vorjahr der gleichaltrige Haller Marco Schwake, der für den Brühler TV startet. Trotz der Wärme gelang ihm eine Steigerung von 2:04:13 auf 2:03:19 Std. – und der Sprung vom 27. auf den 18. Gesamtplatz. Auch Solbads Neuzugang Bernd Nedderhoff, zehn Jahre älter als Dirk Strothmann und Schwake, hielt sich mit 2:05:47 Std. ganz hervorragend. Insgesamt lief er an 28. Stelle ein und holte »Bronze« in der Klasse M45, die er 2004 schon einmal gewonnen hatte. Zum viertbesten Altkreis-Starter avancierte M50-Senior Norbert Molsbeck (2:08:42 Std./43.). „Das war okay, aber ich wäre gern 2:05 gelaufen“, verriet der Klassenvierte. Die erhoffte Medaille schnappte ihm der Oerlinghausener Bernd Glosse (2:08:02) weg. Mit 2:10:18 Std. auf Rang 54 verfehlte der als vierter Solbader einlaufende Kay Leuteritz (M35) sein Ziel, die 2:09:53 vom Vorjahr zu unterbieten. Ihm folgte auf Platz 61 Andreas Ewert (M45); der Ex-Sieger und Trainer war mit seinen 2:11:12 Std. nicht unzufrieden: „Ich habe mich ja nicht speziell vorbereitet und bin recht gut durchgekommen.“ Bei den Frauen erreichte eine W55-Seniorin als erste Altkreis-Läuferin das Ziel: Marianne Niemann (insgesamt 22.) dominierte hoch überlegen ihre neue Altersklasse W55 und wiederholte mit 2:37:19 Std. ziemlich genau ihre Zeit vom Vorjahr. Unter 2:40 blieben auch ihre LC-Vereinskolleginnen Annemarie Bluhm-Weinhold (2:38:29/24.) und Sabine Engels (2:38:52/26.) sowie Corinna Baum (2:39:45/29.), eine junge Versmolderin vom Jahrgang 1984. Die von der HK-Serie begleitete Hobbyläuferin Christine Jendrike musste der am Nachmittag noch zunehmenden Wärme Tribut zollen. Sie hielt durch, verfehlte aber ihre zeitlichen Ziele. – Ein ergänzender Bericht mit ausführlichem Ergebnisteil folgt in unserer Dienstag-Ausgabe.
Anwander verteidigt den M65-Titel37. HERMANNSLAUF: Die Altkreis-Rückblende Bielefeld/Altkreis Halle (cwk). Ergebnisse sind relativ: Bei diesem »Wärme-Hermann« wurde auch das 2:20-er Limit für die Spitze des Altkreis-Aufgebots zu einer hohen Hürde. Nur neun heimische Teilnehmer nahmen sie, vier von ihnen blieben unter 2:10 Stun den. Besonders hoch ist das für die beiden Solbader Oldies zu bewerten, die hinter einem herausragenden Langstreckler wie Dirk Strothmann und dem weiter verbesserten Marco Schwake aus Halle überzeugten. Letztlich musste der Neu-Solbader Bernd Nedderhoff (M45) nach einer Auswertungskorrektur mit dem undankbaren 4. Rang vorlieb nehmen, den auch Norbert Molsbeck in seinem ersten »Hermann« als M50-Senior erreichte. Neben Andreas Ewert, Kay Leuteritz und Karsten Grube (2:13:39) lieferten noch M40-Triathlet Michael Raabe (2:17:18) und der ehemalige 100-km-Ultraläufer Oliver Arndt (2:19:20) Zeiten unter 2:20 ab. Zum besten Läufer aus anderen Altkreis-Vereinen avancierte M45-Senior Karsten Birkner (TSG Steinhagen), der in glatten 2:22 Stunden noch zu den Top 200 von fast fünftausend Läufer zählte. Ihm folgten der erfahrene Bernd Rieke und der nach einer Verletzung wieder in Schwung gekommene Triathlet Reiner Vemmer als Siebter der Klasse M55. Ein weiterer »M55-er«, Ralf Hübner, hatte als Elfter ebenfalls Grund zur Freude: „Ich bin sehr zufrieden, eine 2:27-er Zeit ist bei diesem Wetter okay.“ Das größte Kompliment aller LC-Oldies aber verdiente sich Karl-Friedrich Anwander. Schon vor zwölf Monaten, als er erstmals in der Altersklasse M65 antreten durfte, wurde er Klassensieger; jetzt verteidigte er diesen Titel und erwies sich erneut als Muster an Zuverlässigkeit. Es war bei diesen kaum leistungsfördernden Temperaturen nur ein kleiner Schönheitsfehler, dass er die zweieinhalb Stunden um acht Sekunden verfehlte. Hervorzuheben auch, dass M70-Senior Günter Schwab als Klassenvierter unter drei Stunden blieb. „Mein Lauf war heute eine einzige Quälerei“, bekannte eine verschmitzt lächelnde Marianne Niemann, nachdem sie das Rennen als überlegene W55-Siegerin und schnellste Altkreis-Teilnehmerin beendet hatte – in 2:37:19 Std., kaum langsamer als bei ihrem W50-Klassenerfolg im Vorjahr. Eine zeitliche Verbesserung gelang Annemarie Bluhm-Weinhold (2:38:29); voll zufrieden waren auch viele andere Solbaderinnen, so die aufstrebende Sabine Engels (2:38:59).
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