| Hochsprung: 2, 07 m - Altkreisrekord |
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Sascha Greshake auf Höhenflug in Berlin. Neue Bestmarke 2,07 m: Berlin/Borgholzhausen (cwk). Spät, dafür aber umso erfolgreicher stieg Hochspringer Sascha Greshake (LC Solbad Ravensberg) in die Freiluftsaison 2009 ein: Beim Internationalen Berliner Pfingstsportfest, zu dem 1087 Leichtathleten ins Friedrich-Ebert-Stadion gekommen waren, verbesserte er seinen eigenen Altkreisrekord um einen Zentimeter auf 2,07 m – eine Höhe, die für die nächsten Wochen und Monate viel verspricht.
Aufgewertet wurde die Leistung durch seinen klaren Sieg im Männerwettbewerb, der ganz im Zeichen westfälischer Athleten stand. Zweiter mit 2,01 m wurde Greshakes Dauerrivale bei Jugendmeisterschaften, Frederik Kampling (TV Jahn Rheine). Der Solbader begann den Wettkampf bei 1,90 m, um diese Höhe ebenso wie die folgenden 1,94, 1,98, 2,01 und 2,04 m im ersten Versuch zu überspringen und damit große Sicherheit zu demonstrieren. Für 2,07 m benötigte er dann zwei Sprünge; die anschließend aufgelegten 2,10 m gelangen ihm an diesem Tag noch nicht. Insgesamt dreimal war Sascha Greshake bislang über 2,06 m gesprungen, zuerst als OWL-Jugendmeister 2007 in Paderborn. Ein Jahr später wiederholte er diese Leistung bei den ostwestfälischen Titelkämpfen in Bad Oeynhausen und vor fünf Monaten auch beim Clarholzer Hallenmeeting. Als Altkreisrekordler hatte er in mehreren Stufen den Wertheraner Reinhard Heidemann (2,01 m/1971) abgelöst, dessen Tochter Britta 2008 in Peking olympisches Fecht-Gold gewann. Heidemanns spätere Bestleistung im Trikot des TV Wattenscheid (2,12 m) sollten auch für Greshake ein erreichbares Fernziel sein. Aktuell aber steht der 21-Jährige vor seiner nächsten Meisterschaftsaufgabe: Sonnabend ab 12.10 Uhr tritt er im Dortmunder Stadion Rote Erde bei den »Westfälischen« an, die gemeinsam mit den Titelkämpfen des Landesverbandes Nordrhein (bei getrennter Wertung) durchgeführt werden. Deshalb wartet auch ein Starterfeld von großer Leistungsdichte – an der Spitze Leverkusens 2,21-m-Springer Sebastian Kneifel. Der Schützling von Gregor Winkler hat den 2008 in Essen errungenen Westfalentitel zu verteidigen; sein Hauptkonkurrent dürfte neben Frederik Kampling (Bestleistung 2,05) der 17-jährige Bielefelder Mateusz Przybylko sein. Man darf gespannt sein, wer im »Kreisduell« vorn liegt; für den leicht verletzten Przybylko, der unterm Hallendach bereits 2,14 m meisterte, geht es um die Norm für die U18-WM (2,10 m). Greshake will anschließend noch im stark besetzten 110-m-Hürdensprint (20 gemeldete Teilnehmer) starten. Bei den Frauen vertritt Stefanie Schadt den LC Solbad über 5000 m. Wenn keine Top-Läuferin mehr nachmeldet, hat sie die große Chance, erstmals einen westfälischen Hauptklassentitel zu gewinnen; denn ihre Vorjahrsleistung (18:38,7 Min.) kann keine andere in der Meldeliste verzeichnete Westfälin vorweisen. Tags darauf geht es in Minden um die Ostwestfalentitel – eine unglückliche und unverständliche Terminkollision, die auch das Solbad-Aufgebot reduziert. Der Verein hat nur zwei B-Jugend-Mittelstrecklerinnen gemeldet: Isabel Dickob gibt ihr Debüt über 1500 m, Antonia Klemme läuft die 800 m. |
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