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HK-Bericht 29.6. (C.W. Kreft)

Debütanensiege beim 10 km-Lauf

Versmold-Oesterweg (cwk). Nach der ersten kurzen Runde hatte Ulrich Christmann den Solbader Jörn Strothmann und den Wiedenbrücker Murat Bozduman noch im Schlepptau; doch bald setzte sich der schlanke, hochaufgeschossene Läufer von Tri-Speed Marienfeld ab und lief einem souveränen Erfolg in 33:47 Min. entgegen. Zwar kam 6-km-Vorjahrssieger Thorsten Krüger (SV Brackwede) nach verhaltenem Beginn noch auf, am Ende aber fehlten ihm 13 Sekunden.

 

     Christmann war als Debütant in Oesterweg angetreten – und wurde mit 44 Jahren zum bislang ältesten 10-km-Sieger des zum 22. Mal ausgetragenen Feuerwehrlaufs, nachdem in Stefan Fromme zuletzt schon ein M40-Senior dominiert hatte. Christmann sah man sein Alter nicht an, mit raumgreifenden Schritten zog er locker seine Runden. „Ich trainiere ja auch dafür“, sagte er lächelnd an die Adresse aller, die sich überrascht zeigten. Seit 25 Jahren ist er läuferisch aktiv.

     Thorsten Krüger, der Anfang März als Luisenturmlauf-Zweiter Dirk Strothmann bedrängt hatte und jetzt dessen Bruder Jörn noch klar überlief, wählte in der drückenden Luft die richtige Taktik: „Ich habe mich zunächst zurückgehalten und konnte dann noch ein paar Plätze aufholen.“ Jörn Strothmann, Klassenbester in der M35, führte als Gesamtdritter das Altkreis-Kontingent an.

     Unter die Top Ten lief auch Andreas Thiessen (Flugsportvereinigung Ravensberg), der sich nach längerer Wettkampfpause eindrucksvoll zurückmeldete. Er wurde nicht nur unbedrängt Klassensieger in der M50, sondern lieferte mit 36:03 Min. auch eine respektable Zeit ab. Zu den zwanzig Besten zählten außerdem die Solbader Kay Leuteritz (36:50 Min./14.), Andreas Faethe (37:34/19.) und Norbert Molsbeck (3:35/20.) als M50-Zweiter. In der M65 musste sich Karl-Friedrich Anwander dem formstarken Gütersloher John Wishart geschlagen geben.

  Bestzeit trotz Schwüle

       Kirsten Heckmann kam, sah und siegte: Wie Ulrich Christmann startete die ehemalige Hermanns- und Böckstiegellaufsiegerin zum ersten Mal in Oesterweg. Nach dem Motto »Geht doch!« und im Unterschied zu fast allen anderen Aktiven gelang ihr eine neue persönliche Bestzeit; ihre in Paderborn erzielte Marke von 37:47 Min. unterbot sie immerhin um 21 Sekunden. „Schade, dass heute nicht alles gepasst hat. Die Strecke war optimal; aber zum Schluss machte mir doch die noch immer schwüle Luft zu schaffen“, erklärte die 32-Jährige, die eigentlich das 37-er Zeitlimit hatte angreifen wollen.

     Mehr als zwei Minuten lagen die Nightcup-Zweite Marlene Waltke (39:40) und die Gütersloherin Stefanie Vergin (39:45) zurück. Auf den Gesamtplätzen 5 und 6 sah man das wie erwartet spannende Duell um die Vorherrschaft in der Klasse W40: Mit (zu) schnellem Anfangstempo hatte sich Solbads Sabine Engels schon ein wenig von Ina Tünnermann abgesetzt, wurde aber in der zweiten Rennhälfte wieder überlaufen. Ihre Brackweder Kontrahentin wählte mit vorsichtigerem Beginn die richtige Taktik.

alle Oesterweger Ergebnisse unter: http://timeteam-jung.de/

 

 
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