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LEICHTATHLETIK: Greshakes Hochsprungpech / Bestzeit für Köhne
Paderborn/Altkreis Halle (Haller Kreisblatt/cwk). Bei den 45. Leichtathletik-Ostwestfalenmeisterschaften im Paderborner Ahornsportpark-Stadion stellte der Altkreis ein kleines, aber durchaus erfolgreiches Aufgebot mit Sascha Greshake (LC Solbad Ravensberg) an der Spitze. Der auf seine Ausbildung konzentrierte Hochsprungspezialist bewies einmal mehr, dass er auch völlig ohne Training überdurchschnittliche Leistungen abliefern kann. „Er läuft nach wie vor dynamisch an; doch die letzten beiden Schritte sind noch nicht optimal, da fehlt es an der Feinabstimmung, für die Trainingssprünge unverzichtbar sind“, fasste LC-Coach Gregor Winkler seine Eindrücke zusammen. Man merkte Greshake an, dass er seinen Hochsprungtitel gern verteidigt hätte. Im zweiten Versuch über 2,03 m hatte er Pech, als er die Latte gerade noch mit der Hacke abwarf. Diese Höhe meisterte der technisch verbesserte Paderborner Nils Kappeller zum ersten Mal und bezwang den Solbader, der aber mit 2,00 m auch die Zwei vor das Komma setzte. Vorher hatte er seinen dritten 110-m-Hürdentitel in Folge gewonnen und gegen eine Windböe von 1,5 m/Sek. immerhin 15,37 Sek. erzielt. Wie schon im Vorjahr verwies er den Paderborner Zehnkämpfer Christian Herrmann (15,98) auf den 2. Rang – diesmal mit noch größerem Vorsprung. Auch zwei Senioren vom TV Werther nutzten die Chance, sich gegen jüngere Konkurrenz zu testen. Über 1500 m wurde Klaus Gebauer Vierter mit 4:49,88 Min. und erreichte sein Hauptziel, sich für die Senioren-DM (Norm 4:51,00) zu qualifizieren. Sein Vereinskollege Claus-Werner Kreft (M65) war leider einziger Dreispringer im Männerwettbewerb. Ihm gelang eine erhebliche Steigerung gegenüber den Westfalenmeisterschaften vor einer Woche (10,74) und mit 11,30 m sein bestes Ergebnis seit August 2009. Weltweit sprang im Vorjahr nur ein Senior seiner Altersklasse weiter. Für ein erfreuliche Leistung im Jugendbereich sorgte Maximilian Köhne (LC Solbad) über 800 m. Zwar verlor er das enge Duell um den MJB-Titel gegen den Herforder Florian Weeke (2:03,78); aber mit 2:03,95 kam er wieder ein Stückchen näher an die Zwei-Minuten-Mark heran und erfüllte die Norm für die Jugend-Westfalenmeisterschaften. Einen weiteren B-Jugendvizetitel für den LC holte Jenny Ewert mit 12:32,75 Min. über 3000 m. Alle Mittel- und Langstreckenläufe wurden durch Hitze und Wind beeinträchtigt
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