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Lüdorffs starkes »Solo« Drucken

Lüdorffs starkes »Solo«     (HK v. 30.11.2011, C.-W. Kreft)

LEICHTATHLETIK:
Breitfeld Vize über 200 m

Düsseldorf/Altkreis Halle (cwk). Bei den nachgeholten Westdeutschen Seniorenmeisterschaften in der Düsseldorfer Leichtathletikhalle war Siemke Lüdorff (LC Solbad Ravensberg) im 1500-m-Lauf ihrer Klasse W40 leider konkurrenzlos, überzeugte bei »Abholung« des Titels aber mit einer starken Leistung.

Die 41-jährige Ärztin lief nach 5:20,82 Min. ins Ziel und wiederholte damit fast genau ihre diesjährige Freiluft-Bestzeit (5:20,08). Im Sommer 2009 hatte sie in Melle sogar 5:12,2 Min. erzielt. Günther Hartke (LC, M55) startete in Düsseldorf über 800 m und wurde mit 3:01,68 Min. Fünfter.

Wegen einer Bronchitis fiel Gerd Lipinski (TV Werther, M55) kurzfristig aus und verpasste einen möglichen Weitsprungsieg. Sein Vereinskollege Hans-Werner Breitfeld (M60) nutzte seine Chance im 200-m-Sprint: Mit 28,65 Sek. wurde er Vizemeister hinter dem Favoriten Friedhelm Unterloh (LG Hünxe, 28,11), aber vor fünf weiteren Konkurrenten. Im Weitsprung belegte er mit 4,51 m den 3. Rang.

 

 

 
Cross-Westfalenmeisterschaft Drucken

Haller Kreisblatt/29.11.2011

Erneuter Titel für Ilona Pfeiffer/Vizetitel für 15-jähr. Patrick Meyer

     Herten/Altkreis (cwk). Das Crossmeisterschaftsrennen um den westfälischen Frauen-Langstreckentitel hatte viel Spannung versprochen. Doch dann wurden diese 5300 Meter zu einer klaren Angelegenheit für die 36-jährige Solbaderin Ilona Pfeiffer, die zum vierten Mal in Folge diesen Wettbewerb dominierte und mit 22 Sekunden Vorsprung vor der überraschend starken Dortmunder W40-Seniorin Uta Doyscher ins Ziel lief.

      Eine gemeldete Mitfavoritin, Heike Bienstein von der Dortmunder LGO, war nicht angetreten; eine andere Titelkandidatin, 10-km-Westfalenmeisterin und Hermannslaufsiegerin Silke Pfenningschmidt (SV Brackwede), kam mit Formrückstand: Die Lehrerin hatte gerade eine Klassenfahrt hinter sich, erst am Schluss schob sie sich auf den 3. Rang vor. Ilona Pfeiffer aber kontrollierte das Feld von Beginn an, war zu keinem Zeitpunkt gefährdet und blieb mit 19:51 als einzige Frau unter zwanzig Minuten.

     Im 48-köpfigen Gesamtfeld hielt sich auf Rang 10 auch Sabine Engels (22:38 Min.) sehr achtbar. Sie und Antje Strothmann (23:00) teilten sich in der Seniorinnenklasse W40 die Plätze 3 und 4. Zudem waren sie neben Ilona Pfeiffer an zwei Mannschaftserfolgen beteiligt: In der Frauen-Gesamtwertung gab sich der LC Solbad als Vize nur dem Münsteraner LSF-Team geschlagen; bei den Seniorinnen durfte der Titel bejubelt werden. Die Wittgensteinerin Conny Wagener (23:44 Min.), neu in die W55 aufgerückt, verwies Marianne Niemann (25:04) auf den Vizerang.

     Bei den M55-Senioren gelang Gerhard Schlüter, der nach Klaus Gebauers krankheitsbedingtem Verzicht allein den TV Werther vertrat, die erfolgreiche Titelverteidigung: In 20:56 Min. nahm er seinem Hauptkonkurrenten Thomas Vogl (Recklinghäuser LC) 14 Sekunden ab. Jungsenior Jörn Strothmann (LC Solbad, M35), dessen Bruder Dirk  sich für den Arolser Adventsmarathon entschieden hatte, wurde auf der längsten Distanz von 10,4 km Klassendritter in 38:56 Min. und belegte in der Männer-Gesamtwertung den 12. Rang.

                Für ein herausragendes Ergebnis im Nachwuchsbereich sorgte A-Schüler Patrick Meyer (M15). Einen vorderen Platz hatte man dem Solbader nach seinen seit Wochen sehr konstanten Leistungen zugetraut. Dass er aber im 45-köpfigen Feld (einschließlich M14) nur den Favoriten Leif Gunkel vom SC Fretter vor sich hatte, war überraschend und überzeugend zugleich. Meyer behielt immer die Übersicht und verwies den starken Siegerländer Jonas Hoffmann (3000-m-Bestzeit 9:31,64 Min.) um eine Sekunde auf den 3. Rang. „Das hat er taktisch sehr gut gemacht“, lobte auch LC-Vorsitzender Friedhelm Boschulte.
 
Solbader beim Berlin-Marathon Drucken

Solbader läuft 2:58:33 Std.

Berlin/Altkreis Halle (cwk). Das Solbader Spitzenergebnis des letzten Jahres, als M50-Senior Bernd Nedderhoff exzellente 2:42:52 Std. herauslief, war gestern beim Berlin-Marathon nicht wiederholbar. Aber mit 2:58:33 erreichte Kay Leuteritz (M40) sein erklärtes Ziel, unter drei Stunden zu bleiben.

Zugleich rehabilitierte er sich für seinen Einbruch beim letzten Start in Berlin (2009). Damals musste er mit 3:11:36 Std. zufrieden sein, jetzt teilte er sich das Rennen optimal ein, wie seine Zwischenzeit an der Halbmarathon-Marke (1:29:14 Std.) beweist: Zwei fast exakt gleich schnelle Hälften führten zum Erfolg.
Leuteritz durfte sich auch darüber freuen, als 989. noch den Sprung unter die ersten Tausend des Riesenfeldes (25 572 männliche Finisher) geschafft zu haben. In seiner Altersklasse (5124 Finisher) belegte er den 239. Rang. Josphat Kamzee (Kenia), der 10 000-m-Sieger des LC-Jubiläumssportfestes, war als Tempomacher am Fabelweltrekord seines Landsmanns Patrick Makau (2:03:38 Std.) beteiligt.

Weitere LC-Ergebnisse: Marathon Frauen: Gabriele Röthemeyer-Kreiensiek (1202.W40) 5:01:47, Christiane Meier-Flottmann (1228.W45) 5:12:47. – Handbiker: 78. Marc Verhaert (42.H3) 1:51:25. – Speedskating/Fitness: Norbert Hartig (175.M50) 1:29:15.

 

 
Sehenswertes Jubiläumssportfest des LC Solbad Ravensberg Drucken

 

Haller Kreisblatt v. 20.09.2011 (Claus-Werner Kreft)

Borgholzhausen. Es war buchstäblich der erste Höhepunkt beim Jubiläumssportfest des LC Solbad im Ravensberger Stadion: Kurz nach 14 Uhr begannen fünf Hochspringer mit persönlichen Bestleistungen von mindestens 2,05 m ihren Wettkampf. Der Regen hatte sich zurückgezogen, Sonnenschein trocknete den Kunststoffbelag und so boten sich plötzlich beste Bedingungen für Top-Flops.

 

Schon der Auftaktsprung des Solbader Eigengewächses Sascha Greshake deutete an, dass mit ihm zu rechnen sein würde. Als Favorit galt 2,21-m-Springer Sebastian Kneifel (Bayer Leverkusen),der aber bei 2,08 Meter scheiterte. Dann lag die Latte auf 2,11 m – zwei Zentimeter über Greshakes Saisonbestleistung. Und tatsächlich meisterte der 23-Jährige unter dem Jubel seinerFans auch diese Höhe – die bislang zweitbeste seiner Laufbahn. Auch bei drei Versuchenüber die Altkreis-Rekordhöhe von 2,14 m war der Solbader nicht chancenlos. In der deutschenRangliste 2011 kletterte er vom 20. auf den 15. Platz, unter den Top 20 dürfte er der einzige»Freizeitsportler« sein. „Ich habe gar nicht trainiert“, versicherte er, „war nur in der letzten Wocheeinmal auf der Anlage. Hoch hinaus ging’s auch auf der Stabhochsprunganlage, die fast den ersten Fünf-Meter-Sprung erlebt hätte. Westfalens aktuelle Nummer eins mit 4,92 m, der A-Jugendliche SebastianVogt (USC Bochum), hatte sich schon über 4,82 m katapultiert, als er die Latte auf 5,02 m legen ließ. „Schade, aber ich bin zufrieden“, lautete sein Fazit. Zweiter wurde der bisherige Stadionrekordler Phil Wittenbrink aus Gütersloh (4,42 m). Parallel zum Stabhochsprung spulten die 10 000-m-Läufer ihre 25 Runden ab. Einsam an der Spitze der 27-jährige Kenianer Josphat Kamzee, der am Sonntag beim Berlin-Marathon als Tempomacher agieren soll. Leichtfüßig verbesserte er den Stadionrekord des Paderborners Christian Melzer von der Westfalenmeisterschaft  2000 (30:44,92) auf 30:18,75 Min. In respektvollemAbstand folgte ihm der Solbader Elmar Remus (35:20,40), der immerhin klar vor der früheren Top-Läuferin Tegla Loroupe (38:38,66) einkam. „Ich laufe ja nicht mehr jeden Tag und bestreite eigentlich auch keineWettkämpfe mehr“, erklärte die 38-Jährige lächelnd. 1998 und 2000 hatte sie Borgholzhausen zur »Weltrekordstadt« gemacht. Lokalmatadorin Ilona Pfeiffer ließ mit 39:09,12 Min. Formrückstand erkennen. Gute Schülerleistungen über 1000m lieferten die LC-Talente Patrick Meyer (M15, 2:54,29 Min.) und PascalBirke (M13, 3:05,75) ab. Der »Tausender« beschloss ein Meeting, das sich trotz vieler Absagen sehen lassen konnte und mehr Zuschauer verdient gehabt hätte. „Vier Hochspringer über zwei Meter und weitereSpitzenleistungen, das alles sieht man ja nicht alle Tage“, zeigte sich auch der Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Dr. Hans Scheller, beeindruckt.

 

 
Night-Cup: Klosterrun Marienfeld Drucken

Zwischenergebnisse Night-Cup vor der Nacht von Borgholzhausen auf www.volksbanken-nightcup.de

Pfeiffers dritter Sieg am Kloster

LEICHTATHLETIK: In Marienfeld vor Genrich und Engels 

 Haller-Kreisblatt:    Marienfeld/Altkreis Halle (cwk). Dritter Sieg beim Kloster-Run, dritter Sieg auch im Volksbanken-Nightcup 2011: Problemlos setzte Ilona Pfeiffer (LC Solbad Ravensberg) in Marienfeld ihre Erfolgsserien fort und kann es sich jetzt leisten, zugunsten eines Aquathlon-Starts in Köln auf das vierte Cuprennen, die Borgholzhausener »Nacht«, zu verzichten.     
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