| Pfeiffers Einstand im Hallen-Oval |
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Westfälische Hallenmeisterschaften: LEICHTATHLETIK: Marathon-Ass sticht auch über 1500 m Dortmund/Borgholzhausen (cwk). Ein imponierendes Debüt, das die Erwartungen noch übertraf: Ilona Pfeiffer (LC Solbad Ravensberg) nutzte ihr erstes 1500-m-Rennen gleich zur Verbesserung des Altkreis-Hallenrekordes. Mit 4:43,09 Min. holte sie in der Dortmunder Körnig-Halle »Bronze« bei den Westfalenmeisterschaften, nur bezwungen von der Deutschen Meisterin Denise Krebs (4:32,73) und der Lokalmatadorin Mira Räker (4:38,62). Hervorzuheben auch, dass Pfeiffer die Norm für die Hallen-DM in Karlsruhe (4:42,00) nur knapp verfehlte. „Dort wäre ich aber ohnehin nicht gestartet“, betonte sie, „das Hallenrennen war für mich eine neue Erfahrung, eine Abwechslung im eintönigen Winter. Im Sommer gibt’s ja noch den Triathlon.“ Welche deutsche Marathonläuferin (Irina Mikitenko ausgenommen) wäre in der Lage, auf Anhieb eine solche Mittelstreckenzeit zu erzielen? Ilona Pfeiffers Vielseitigkeit scheint grenzenlos zu sein. „Ich könnte die 1500 m sicher noch schneller laufen“, sagt sie ohne eine Spur von Überheblichkeit, „denn mental war ich heute gar nicht auf ein Rennen, das so schnell zu Ende geht, vorbereitet.“ Es habe aber Spaß gemacht, auch in der spannenden Schlussphase. Hinter den beiden erst 22-jährigen Spitzenläuferinnen bewies die W35-Seniorin Sprintqualitäten und verteidigte ihren 3. Rang mit hauchdünnem Vorsprung vor Britta Miaskowski (USC Bochum, 4:43,10). Fünfte wurde Sandra Schulz (LGO Dortmund, 4:43,30), der die Ex-Brackwederin Nina Schüler (ESV Münster, 4:44,72) folgte. Die bisherige Altkreis-Bestmarke von 4:46,01 Min. hatte die damals noch nicht ganz 17-jährige Steinhagenerin Ute Fliescher (LG/CVJM) 1987 als Sechste der deutschen Jugendhallenmeisterschaften in Düsseldorf aufgestellt. Für Ilona Pfeiffer ist auch ein anderer Vergleich interessant: Bei der letzten Senioren-Hallen-WM in Clermont-Ferrand ging der W35-Titel mit 4:52,89 Min. an die Russin Irina Lyamina. Und über 3000 m würden sich wohl noch bessere Perspektiven für die Solbaderin abzeichnen. Das B-Jugendtrio des LC musste in Dortmund noch Lehrgeld zahlen. Doch Maximilian Köhne gewann in 2:09,30 Min. immerhin seinen 800-m-Zeitlauf, in dem das Tempo leider verschleppt wurde; insgesamt belegte er als Drittbester vom jüngeren Jahrgang 1994 den 10. Rang unter 23 Teilnehmern. Bedingt durch Trainingsrückstand, liefen Antonia Klemme (800 m 2:37,33 Min.) und Isabel Dickob (1500 m 5:24,0 Min.) diesmal hinterher. Beide werden sich aber wieder steigern. |
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