| Pfeiffers Sieg in Apeldoorn |
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Apeldoorn/Borgholzhausen (cwk). Ilona Pfeiffer hat ihren dritten Sieg in Apeldoorn herausgelaufen und zugleich den »Hattrick« der Polin Arleta Meloch verhindert. Die hatte sich 2007 und 2008 auf der zweitlängsten Strecke des holländischen Winter-Klassikers, der Helicon Asselronde über 27,5 km, durchgesetzt und galt aufgrund ihrer Marathonzeiten auch diesmal als Favoritin. Im Vorjahr siegte sie in 1:46:32 Std. vor der Litauerin Justina Jasutyte und der auch schon bei der Nacht von Borgholzhausen vorn platzierten Tschechin Jana Klimesova. Seit Klimesova vor vier Jahren – damals übrigens vor der Hermannslaufsiegerin Anke Kemmener aus Espelkamp – 1:41:20 Std. ablieferte; ist keine Läuferin schneller gewesen als Ilona Pfeiffer bei ihrem Einstand auf der Asselrunde (1:42:07). Mehr als eine Minute betrug ihr Vorsprung vor Arleta Meloch, die immerhin schon Polnische Marathonmeisterin wurde. Vor knapp vier Monaten in Posen lief die 29-Jährige aus Grudziadz an der Weichsel 2:38:33 Std. – für ihre Bezwingerin Ilona Pfeiffer ist eine solche Zeit noch ein Traumziel. Die Solbaderin zeigte in Apeldoorn erneut ihr Potenzial auf und bestätigte ihre aktuelle Top-Form. 230 Frauen »finishten« in diesem Wettbewerb; insgesamt verzeichnete die fünf verschiedene Strecken anbietende Traditionsveranstaltung mit 7208 Startern einen neuen Teilnehmerrekord. Die alte Marke aus dem Jahr 2008 lag bei 6400. Seit Jahrzehnten sind Solbader Läufer und Läuferinnen beim »Midwinter« vertreten. LC-Vorsitzender Friedhelm Boschulte ging vorgestern mit gutem Beispiel voran und legte den Mini-Marathon (18,5 km) in 1:45:18 Std. zurück. Leider sind holländische Ergebnislisten nicht sehr informativ und verzichten oft auf Jahrgangsangaben. So auch in Apeldoorn, wo sich der Wert einer Seniorenleistung kaum ermitteln lässt. Der älteste LC-Starter Günter Schwab (M70) absolvierte die Asselrunde in 2:47:41 Std. und hätte in einer Altersklassenwertung sicher gut ausgesehen. Bei den Frauen erreichte auch die zweite Solbaderin neben Ilona Pfeiffer, die gerade in die W40 aufgerückte Annemarie Bluhm-Weinhold (2:19:20 Std.), als 31. eine gute Gesamtplatzierung. Martina Kölsch, deren erste Saison als W50-Seniorin begonnen hat, wählte den Mini-Marathon und belegte hier in 1:31:11 Std. den 44. Gesamtrang. |
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