Christina Musielak meldet sich zurück
SPEEDSKATING: Sieg vor LC-Kollegin Clarissa Gerber
Isselhorst/Borgholzhausen
(cwk). Um Christina Musielak war es ein Jahr lang etwas still geworden. Die
talentierte Solbad-Skaterin konzentrierte sich auf ihre Reifeprüfung und zog
nach Emden um, wo sie inzwischen ein Studium begonnen hat. In Isselhorst aber gelang
ihr der erste Schritt zum Comeback: Nach dem
2. Rang im Vorjahr – als sie Janina Naerger um zwei Sekunden unterlag –
kehrte sie jetzt in die Siegerspur zurück.
Mit drei Sekunden Rückstand folgte eine weitere Solbaderin: Clarissa
Gerber sicherte sich völlig unbedrängt »Silber«, auch für sie war das nach
Verletzungsproblemen ein Neubeginn, der Hoffnung macht. Im Männerfeld zählte
Dirk Rüter zum klar dominierenden Spitzenquartett. Zwar musste sich der
38-Jährige zuletzt den jüngeren Konkurrenten Lukas Wannagat (15:58 Min.), Martin
Kunter (15:59) und Markus Beulertz (16:00) geschlagen geben; aber als
Klassensieger in 16:03 Min. hatte auch er einen Riesenvorsprung vor der Verfolgergruppe
mit seinen Vereinskollegen Reimund Diekmann (5.) und Ralf Niemann (6.).
LC Solbad mischt in Isselhorst mit
LEICHTATHLETIK: Viele Klassensiege beim Jubiläum
 Isselhorst/Altkreis Halle
(cwk). Am Abend zuvor hatte Ilona Pfeiffer (LC Solbad Ravensberg) schon den
Citylauf in Schwerte gewonnen und auf der 5760 m langen Distanz einer bekannten
Konkurrentin, der Essenerin Felicitas Vielhaber, in 20:21 gegenüber 21:02 Min.
keine Chance gelassen. „Es war ein schöner Stadtlauf mit viel Atmosphäre“,
berichtete Coach Bernhard Hippler vor dem Start zur 10. »Isselhorster Nacht«.
Die bot zum Jubiläum einen nicht minder beeindruckenden Rahmen:
Große Zuschauerkulisse, Begeisterung, Live-Musik, einzigartiges Flair an einem
lauen Sommerabend. Da machte Laufen einfach Spaß. „Ich werde mich taktisch
verhalten und so weit wie möglich schonen, denn morgen wartet ja noch der Triathlon“,
kündigte die schon 2006 und 2007 überlegene Ilona Pfeiffer an. Lange hielt sich
die Solbaderin an dieses Konzept, lief in Lauerstellung hinter der
Top-Orientiererin Karin Schmalfeld (ASG Teutoburger Wald) und zog erst eingangs
der letzten Runde vorbei.
 Dann freilich agierte sie nicht als »Minimalistin«, sondern drehte
noch einmal auf. Zwar kam sie nicht mehr in die Nähe ihrer Vorjahreszeit
(32:12); distanzierte aber in 33:29 Min. ihre einzige ernsthafte Gegnerin (34:11)
klar und machte ihren dritten Sieg in Folge perfekt. Einen großen persönlichen
Erfolg errang die an diesem Abend zweitschnellste Solbaderin, W40-Seniorin
Sabine Engels (37:58 Min.).
Konzentriert und auch stilistisch überzeugend lief sie als Gesamtsechste
unter 270 Frauen einen unerwarteten Spitzenplatz heraus und gewann ihre Klasse
mit fünf Sekunden Vorsprung vor der Gütersloherin Magdalena Przybilla. Genau
zwei Minuten betrug der Rückstand der W40-Dritten Ingeborg Vogt, auch sie blieb
also noch unter dem 40-er Limit. Weitere Klassensiege durch Annegret Büscher
(W50) und Heide Graef (W55) rundeten die weibliche LC-Bilanz ab.
In der qualitativ sehr ausgeglichenen Spitze des Männerfeldes
(625 Finisher) sprang diesmal kein Solbader Medaillenrang heraus. Der
Vorjahresdritte Nils Milde, in dieser Saison schon mit starken Sprintzeiten
notiert, wurde in 30:31 Min. Sechster hinter dem erstaunlichen, bereits 40
Jahre alten Lipper Stefan Fromme (29:22 Min.), dem Hermannslauf-Dritten Michael
Brand, den jungen Talenten Sören Riechers und Mathis Mörke sowie dem Bielefelder
Marathon-Ass Volkmar Rolfes.
Ich hoffe, es läuft heute
besser als in Harsewinkel“, sagte Jörn Strothmann vor dem Rennen. Als Siebter
knapp hinter Milde reihte er sich wieder »einstellig« ein. Drittbester Solbader
wurde M40-Senior Jens-Erik Bergmann, der in Harsewinkel sogar als Zehnter überrascht
hatte, sich hier aber gegenüber dem Vorjahr vom 20. auf den 15. Platz verbesserte.
Der 48-jährige Bernd Nedderhoff folgte auf Rang 23; Kay Leuteritz zeigte sich
konstant: Vor zwölf Monaten auf Platz 26, jetzt mit etwas besserer Zeit auf 27.
In der M55 unterlag Ralf Hübner nur Jochem Kollmer von der LG Deiringsen bei
Soest; ein Klassensieg gelang Günter Schwab in der M70.
Altkreis-Ergebnisse
(ohne andere Angabe = LC
Solbad)
Hauptlauf
(9,2 km)
Männer: 6. Nils Milde
(1.M30) 30:31 Min., 7. Jörn Strothmann (2.M35) 30:32, 15. Jens-Erik Bergmann
(4.M40) 31:18, 23. Bernd Nedderhoff (4.M45) 32:20, 27. Kay Leuteritz (5.M35)
32:42, 39. Karsten Grube (5.M30) 33:47, 68. Christian Dupré (17.M40) 35:41, 79.
Ralf Hübner (2.M55) 36:25, 83. Gerd Strathkötter (20.M40) 36:41;
111. Michael Strunk (7.M50) 37:44, 128.
Frank Beckmann (Halle, 31.M40) 38:15, 129. Ralf Gerke (32.M40) 38:17, 131. Holger
Beck (HSG Union 92 Halle, 33.M40) 38:24, 150. Marco Niermeyer (Volksbank Halle,
17.M30) 38:57, 186. Ulrich Kansteiner (36.M35) 39:48, 189. Wolfgang Klein
(5.M55) 39:51, 199. Hans-Dieter Wierum (6.M55) 40:10. – 232. Alfons Willikonsky
(8.M55) 41:22, 270. Günter Schwab (1.M70) 42:26, 375. Heinz Warning (3.M60)
45:30.
Frauen: 1. Ilona
Pfeiffer (1.W30) 33:29 Min., 6. Sabine Engels (1.W40) 37:58, 12. Ingeborg Vogt
(3.W40) 39:58, 24. Christine Diekhaus (3.W45) 42:24, 30. Vanessa Lingstädt
(Halle, 8.W30) 43:25, 35. Annegret Büscher (1.W50) 43:59, 39. Nicole Micheel
(10.W35) 44:44, 41. Bettina Bremer (12.W40) 44:52, 46. Birgit Diekmann (4.W45)
45:32;
58. Heide Graef (1.W55)
46:35, 60. Heike Sandowski-Figge (16.W40) 46:43, 87. Andrea
Brinkhoff (14.W30) 49:19, 89. Martina Linneweber (21.W40) 49:35, 92. Kirsten
Zozmann 49:38, 93. Dagmar Ostermann (Steinhagen, 20.W35) 49:42, 94. Heike
Kappler-Deppe (12.W45) 49:46, 97. Elke Tiemann (4.W50) 49:49.
Jedermannlauf (4,2 km)
3. Maximilian Köhne (1.Schüler A) 14:55 Min., 8. Florian Gontek (2.Schüler A) 16:29.
Speedskating (9,2 km)
Männer:
4. Dirk Rüter (1.M35) 16:03 Min., 5. Reimund Diekmann (1.M45) 17:39, 6. Ralf Niemann
(1.M40) 17:40, 8. Stephan Brinkert (1.MJA) 17:44, 10. Heinrich Deppenwiese-Pohl
(2.M50) 17:51, 12. Baldur Schlingemann (1.M65) 17:58. 15. Ansgar Steinnökel (4.MJA)
19:14, 16. Torsten Baltrusch (3.M40) 19:18.
Frauen: 1. Christina Musielak 17:46 Min., 2. Clarissa Gerber 17:49,
4. Anika Warning (1.WJA) 19:26, 10. Eva Kötter (1.W35) 20:36, 13. Franziska
Sabath (1.W12) 21:19.
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