| Solbader beim Swiss-Alpine-Marathon |
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Strothmanns feiern Klassensiege
Erfolge im Rennen der Extreme Davos/Borgholzhausen (cwk). Bei einem der großen europäischen Bergmarathon-Klassiker, dem »Swiss Alpine« in Davos, hat der LC Solbad Ravensberg vorgestern dank der Familie Strothmann gleich drei Klassensiege erreicht und auch im Gesamtfeld hervorragend abgeschnitten. Als M40-Schnellster wiederholte Dirk Strothmann seinen Bronzerang vom Vorjahr – in einer um knapp zwei Minuten verbesserten Zeit.
Die erneut große Beteiligung (744 männliche Finisher) wertet den Erfolg bei diesem Extremrennen über 42,195 km mit 1890 Höhenmetern und 1710 Metern abwärts noch auf. Heftiges Unwetter am Vorabend, Sonne beim Start, aber Kühle mit vereinzelten Schneeflocken oben auf den Pässen – das waren nur die Rahmenbedingungen. „Nach der Schneeschmelze musste man teilweise durch einen Bach bergab laufen und nach Steinen Ausschau halten, die weiter unten aus dem sumpfigen Pfad herausragten“, berichtet Dirk Strothmann, „eine solch schwere Strecke habe ich noch nie erlebt.“ Schon bald nach dem Start im 1365 m hoch gelegenen Bergün enteilte beim ersten Anstieg der Schweizer Gion-Andrea Bundi, ein Weltcup-Skilangläufer, der das Rennen in 3:12:43 Std. überlegen gewinnen sollte. Um Silber kämpften André Marti (ebenfalls Schweiz), Dirk Strothmann und Downhill-Spezialist Matsumoto Dai aus Japan. Jörn Strothmann, im Unterschied zum Ehepaar Dirk und Antje ohne spezielle Trail-Schuhe unterwegs, war beim Bergablaufen gestürzt, hielt aber trotz seiner Schürfwunden den ausgezeichneten 5. Gesamtplatz. Die Zeiten der Platzierten: 2. Dai 3:25:47 Std., 3. Dirk Strothmann 3:28:44, 4. Marti 3:33:04, 5. Jörn Strothmann (Klassensieger in der M35) 3:36:25. Im 243-köpfigen Frauenfeld begann Antje Strothmann verhalten und konnte mit 52 Minuten auf den letzten 12 Kilometern noch viele Läuferinnen überholen, um am Ende ihre Zwischen-Platzierung an der Kesch-Hütte (Rang 14) wieder zurückzuerobern. In 4:35:39 Std. gewann auch sie ihre Klasse, die W40. Im Halbmarathon »K21« war der LC durch Jens Erik Bergmann vertreten. Er ging relativ vorsichtig an und hatte zum Schluss noch genügend Reserven, um mit 1:31:54 Std. Siebzehnter unter 466 gewerteten Läufern zu werden – als zweitschnellster M40-Senior. Hier fehlten nur 46 Sekunden zum Klassensieg, den ihm der Schweizer Rolf Thallinger wegschnappte. |
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