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Verband will Reform verschieben Drucken

Nach Protest gegen Gebührenerhöhung für Volksläufe - auch heftig vom LC Solbad Ravensberg geführt -

will der Verband die Reform verschieben.

Presse Neue Westfälische: 14. 1. 2012

Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) hat die Einführung einer Pro-Kopf-Gebühr von 30 Cent bei Volksläufen ab 1. Januar in der Sache verteidigt, aber Kommunikationsfehler im Entscheidungsprozess eingeräumt. Er plant deswegen, es für die Abrechnung 2012 bei der alten Regelung zu belassen, wonach nur eine pauschale Summe von 15 Euro pro Veranstaltung fällig wird.
"Die Kritik hat eingeschlagen, und sie hat uns überrascht", gestanden FLVW-Präsident Hermann Korfmacher (Gütersloh) und der für die Leichtathletik zuständige Vizepräsident Hans Schulz (Herten) im NW-Gespräch. Nach einem Beschluss der so genannten "Ständigen Konferenz" am 17. Dezember war den Laufveranstaltern am 21. Dezember die neue Regelung mitgeteilt worden, als die Veranstaltungen für 2012 längst angemeldet waren. "Wir hätten die Anpassung der Gebühren bei der Tagung der Laufveranstalter im Sommer besprechen sollen - diesen Fehler müssen wir uns ankreiden lassen", sagten Schulz und Korfmacher.

 
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