| Zehnkampf: Knapp unter Sechstausend |
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Sascha Greshake Vize-Meister der Junioren bei den Westfälischen Mehrkampfmeisterschaften
aus HK vom 28. Juli
Dortmund/Borgholzhausen (cwk). Bei seinem Zehnkampfdebüt unter Männer-Hauptklassenbedingungen streifte Sascha Geshake (LC Solbad Ravensberg) mit 5977 Punkten den »Sechstausender« – ähnlich wie schon vor zwei Jahren in Borgholzhausen als A-Jugendlicher (5980 Pkt.). Im Dortmunder Stadion Rote Erde wurde er Westfälischer Juniorenvizemeister hinter dem überlegenen Wiedenbrücker Marius Heitjohann (6422), der in diese Klasse umgemeldet worden war. Einige starke Junioren wie der Paderborner Arthur Kleiber (6926) starteten bei den Männern; der Lipper Julius Ladleif gab nach dem für ihn eher enttäuschenden Hochsprung (1,96 m) auf. Sascha Greshake begann bei leichtem Gegenwind mit 11,76 Sek. über 100 m und war unzufrieden, weil er den Start nicht optimal umgesetzt hatte. Im Mehrkampf-Soll blieb er beim Weitsprung (6,05 m) und zum Abschluss des ersten Tages über 400 m (schnellster Junior mit 52,83 Sek.). Durchwachsen wie sein Wettkampf war das Wetter; nach Regeneinlagen verzögerte sich der Hochsprung. Deshalb tat sich der Solbader zunächst auch ein wenig schwer in seiner Paradedisziplin; doch beim gelungenen dritten Versuch über 2,00 m platzte der Knoten. „Eigentlich begann der Wettkampf für ihn erst jetzt, der folgende Sprung über 2,04 m war richtig gut“, registrierte sein Trainer Gregor Winkler erfreut. Auch bei 2,08 m fand er zu einem freien Anlauf und sprang aussichtsreich, schaffte die Höhe nach drei Wettbewerben und langen Wartezeiten aber nicht mehr. Am zweiten Tag zeigte er seine beste Einzelleistung erwartungsgemäß über 110 m Hürden; leider bremste hier ein recht starker Gegenwind (1,9 m/Sek.). Mit 15,29 Sek. erzielte Greshake die schnellste Zeit aller Zehnkämpfer – gemeinsam mit dem Wattenscheider Männersieger Nicolai Peselmann (7451 Pkt.), dessen Vorjahresbestzeit immerhin bei 14,72 Sek. stand. Im Stabhochsprung egalisierte Greshake seine persönliche Bestmarke von 3,30 m. Die weiteren Stationen: Diskuswurf 26,44 m; Speerwurf 41,72 m; 1500 m 4:56,35 Min. |
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