| Abschluss Sommerprogramm Walking-Abt. |
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Stadtführung Borgholzhausen - Ein schöner Abend zum Abschluss unseres Sommer-Walking-Programmes von Andreas Meyer
Herr Bobbenkamp, unser Stadtführer, wartete bereits 17:30 Uhr am Heimathaus und nahm uns mit zu einem Rundgang durch Borgholzhausen. An vielen Punkten erfuhren wir viel Interessantes aus der Historie von „Pium“, vielleicht ist diese Bezeichnung auf mehr Frömmigkeit in früherer Zeit zurückzuführen. Sehr schön, dass die Volksbank das Haus „Stinnes-Meyer“ so gut restauriert hat und weiter nutzt. Weniger schön das ehemalige Poppenburgische Fabrikgelände, das aber sicher noch eine sinnvolle Nutzung bekommt. Das denkmalgeschützte Bleichhäuschen mit seinem alten Webstuhl und alten Bildern gab uns einen Eindruck aus der Zeit der Leinenerzeugung , die ein großer wirtschaftlicher Faktor zur damaligen Zeit war. Mooriges Gebiet zwischen den Bergen hat es früher gegeben, wo Straßennamen wie „Kleines Moor“ oder „Grosses Moor“ noch von zeugen.
Der Höhepunkt unseres Rundganges dann der Besuch der evangelischen Kirche mit seinem weit bekannten Altar aus geschnitzten Sandsteinblöcken aus den „Baumbergen“. Besonders schön die alte Orgel. Schade nur, dass in den 50er und 60er Jahren so viel Kircheninventar entsorgt worden ist. Der Aufstieg in den Turm war dann ein besonderes Erlebnis. Auf engen, steilen Stufen und Leitern durften wir bis in die Turmspitze aufsteigen.
Bewundernswert, dass unsere Vorfahren solche Gewölbe und Eichenholzkonstruktionen schaffen konnten, die bis heute nichts an ihrer Stabilität verloren haben. Der Aufstieg vorbei an den sehr schönen alten Glocken und der Turmuhr, die ihren Dienst noch immer tut, genossen wir den Ausblick aus vier Turmklappen in alle Richtungen. Noch vieles Interessantes rund um die Kirche, das Kriegerdenkmal, die Pastorenhäuser (in einem wurde der Erfinder des Champagner geboren) vor allem das älteste Haus „Welpinghues“ mit seiner wechselvollen Geschichte. Am neuen Rathaus denkt man noch gern an das schöne geklinkerte Schulgebäude, das aber in den siebziger Jahren weichen mußte. An noch vielen alten Gebäuden vorbei, vor allem an dem schönen „Krügerhaus“, deren Besitzer hoffentlich immer genügend Geld für ihre Erhaltung finden werden, endete unser Rundgang wieder am Heimathaus. Dieser Bericht könnte sicher noch durch viel Interessantes aus „Pium“ ergänzt werden. Der Abend schloss dann mit einem leckeren Grillabend im Haus Hagemeyer.
Unser Dank gilt Helga, Karola und Gerd, die diesen Abend so gut und interessant vorbereitet hatten.
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